Saisonstart noch ohne Breitrutsche. Die bisherige Glasfaser-Rutsche wird durch eine Nirosta-Rutsche ersetzt. Diese wird erst zu Beginn der Sommerferien geliefert.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 24. April 2019 (10:36)
Gemeinde
Die nicht ganz 15 Jahre alte Breitrutsche im St. Valentiner Freibad wurde bereits vor Saisonbeginn abmontiert, die neue Nirosta-Rutsche wird ab Sommerferienbeginn im Einsatz sein.

Temperaturen über 20 Grad machten zu den Osterfeiertagen bereits Lust auf die kommende Badesaison. Eine Woche müssen sich aber alle Wasserratten und Sonnenhungrigen noch gedulden, ehe das St. Valentiner Freibad am 1. Mai heuer zum ersten Mal wieder seine Pforten öffnet. Auf eine der Attraktionen des Bades – die 17 Meter lange Breitrutsche – müssen die Badegäste in der Anfangsphase der Saison aber noch verzichten.

Die bisherige, aus Glasfaser bestehende Rutsche, sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für kleinere Verletzungen. „Wenn sich das Material witterungsbedingt auflöst, fühlt sich das an wie kleine Stacheln. Außerdem hatte die Rutsche schon einige Unebenheiten“, erklärt Vizebürgermeister Ferdinand Bogenreiter den Grund, warum der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung Ende März den Ankauf einer neuen Rutsche beschloss. „Die alte Rutsche war nicht mehr tragbar“, betont Bogenreiter. Deshalb kommt sie auch heuer gar nicht mehr zum Einsatz und wurde bereits jetzt vor dem Start der Badesaison zur Gänze abmontiert. Ein Schild weist auf den Bau einer neuen Breitrutsche hin.

Bei dieser neuen Rutsche setzt man nun auf ein anderes Material als bisher. „Glasfaser war damals der große Renner und auch kostenmäßig sehr günstig“, weiß Bogenreiter, warum vor rund 15 Jahren die Wahl auf dieses anfällige Material fiel. Die neue Rutsche aus Nirosta-Material lässt sich die Gemeinde nun um einiges mehr kosten. Die Rutsche wird sich mit Gesamtkosten von rund 60.000 Euro zu Buche schlagen. „Nirosta ist hundertprozentig sicher. Da muss man nur jedes Jahr ein bestimmtes Mittel auftragen und das war es dann auch schon“, freut sich Ferdinand Bogenreiter darauf, dass die neue Rutsche sehr pflegeleicht sein wird und auch länger halten wird als die bisherige.

Von der Länge her wird sich bei der neuen Rutsche nichts ändern. Sie wird jedoch mit drei Metern etwas schmäler sein als die bisherige und außerdem auch zwei Wellen aufweisen. Die Rutsche wird als Ganzes geliefert und mithilfe eines Krans aufgestellt. „Spätestens nach drei bis vier Tagen wird die Rutsche dann voll einsatzbereit sein“, versichert der Vizebürgermeister. Bis dahin wird es aber noch ein wenig dauern, denn die Rutsche wird in der letzten Juni- oder der ersten Juli-Woche montiert werden.