Klimaschutz wird nun sehr groß geschrieben. In Obritzberg-Rust geht man mit vollem Elan ans Werk. Dreiköpfiges Team erstellt in den nächsten Wochen einen Aktionsplan.

Von Alex Erber und Thomas Heumesser. Erstellt am 18. September 2019 (04:46)
Thomas Heumesser
Startschuss für den Klimabündnis-Arbeitskreis: Bürgermeisterin Daniela Engelhart, Renate und Franz Hagmann, Gemeinderätin Edeltraud Saferding und Moderatorin Michaela Aschenbrenner (von links).

„Nicht mehr warten, sondern handeln“. Unter diesem Motto hat die Gemeinde Obritzberg-Rust hat in der Vorwoche zum Start des Klimabündnisarbeitskreises in die Räumlichkeiten des Gemeindeamtes eingeladen. Michaela Aschenbrenner stellte das Projekt „Klimabündnis NÖ“ vor und moderierte den Abend mit viel Engagement.

Bürgermeisterin Daniela Engelhart wies zunächst darauf hin, dass in Obritzberg-Rust schon Maßnahmen gesetzt worden sind, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Dazu zählt beispielsweise die Anbringung von Photovoltaik-Anlagen auf allen öffentlichen Gebäuden, die Förderung von solchen Anlagen, wenn sie eine Privatperson anschafft oder die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung.

Dann stand eine Ideensammlung auf dem Programm, welche weitere Maßnahmen man setzen könnte.

Nächstes Treffen findet am 6. November statt

„Kern unserer Klimabündnisarbeit sind Information und Bewusstseinsbildung, Vernetzung und Weiterbildung sowie die Durchführung, Unterstützung und Anregung von Projekten und Kampagnen in den Bereichen Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und Klimawandelanpassung“, erklärt Renate Hagmann. Die ehemalige Grün-Gemeinderätin zählt zu den Initiatoren des Arbeitskreises, dessen Mitglieder einander das nächste Mal am Mittwoch, 6. November, um 18 Uhr wieder am Gemeindeamt treffen werden. Bis dahin soll vom Kernteam ein Aktionsplan, aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Sitzung, erarbeitet werden. Diesem Kernteam gehören neben Renate Hagmann auch Anton Kaiblinger und Willibald Wagner an. Diesem Trio kommt eine besondere Bedeutung zu. Es soll die Ideen, die von allen Interessierten gesammelt werden, für Entscheidungen im Gemeinderat weiterentwickeln.