30 Naturdenkmäler: Die Grünen wollen mehr. Die Grünen wollen die Ausweisung weiterer Naturdenkmäler im Bezirk Hollabrunn forcieren, wie Landtagsabgeordneter Georg Ecker berichtet: „Es gibt bei uns zahlreiche Bäume und Lebensräume, die gemäß NÖ Naturschutzgesetz einen Schutzstatus rechtfertigen würden.“

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 11. Mai 2021 (10:16)
Georg Ecker bei den Linden in Mariathal, einem der fünf bestehenden Naturdenkmäler in der Gemeinde Hollabrunn.
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Im gesamten Gemeindegebiet von Hollabrunn seien derzeit nur fünf Bäume oder Baumgruppen als Naturdenkmal ausgewiesen, im Bezirk seien es rund 30 Objekte. „Wir haben in einem ersten Schritt für drei weitere Objekte angeregt, diese als Naturdenkmal auszuweisen und möchten damit größeres Bewusstsein für einzigartige Naturgebilde im Bezirk schaffen“, erklärt Ecker. Dabei handle es sich um den Kastanienbaum in der Alten Hofmühle Hollabrunn, die Baumgruppe am Hauptplatz Maissau und die Kopfweiden in Unternalb.

Ecker ruft die Bevölkerung auf, die Augen offen zu halten und weitere seltene Naturgebilde via E-Mail an georg.ecker@gruene.at zu melden. „Wir tragen diese dann an die Landesbehörden heran“, versichert der Hollabrunner.

Laut NÖ Naturschutzgesetz sind Naturdenkmäler „Naturgebilde, die sich durch ihre Eigenart, Seltenheit oder besondere Ausstattung auszeichnen, der Landschaft ein besonderes Gepräge verleihen oder die besondere wissenschaftliche oder kulturhistorische Bedeutung haben“. Für Grundeigentümer – meist Gemeinden – habe die Ausweisung als Naturdenkmal den Vorteil, dass über den normalen Erhaltungsaufwand hinausgehende Aufwendungen abgegolten werden können.