Landjugend schuf einen Vereinsgarten. Die Frauendorfer Landjugend schaffte in kurzer Zeit unglaublich viele Arbeiten.

Von Barbara Witzany. Erstellt am 25. September 2020 (04:59)
Bernhard Steindorfer (l.) und Bianca Stockinger (r.) überreichten den Frauendorfer Direktvermarktern Julia Arnauer und Martin Wittmann die Schilder.  
privat

Freitagnachmittag, Projektübergabe am Gemeindeamt Sitzendorf. Für den Projektmarathon der Landjugend gab es hier eine Fülle von Aufgaben. Hauptziel war, den Garten des ehemaligen Frauendorfer Kindergartens in einen Vereinsgarten umzugestalten.

Die Spielgeräte wurden abgebaut und der Gemeinde übergeben. „Sie werden wiederverwendet“, erzählt Sprengelleiterin Bianca Stockinger. Ein Loch wurde ausgehoben und eine Feuerstelle errichtet. Rundherum sind nun Baumstämme als Sitzgelegenheiten eingegraben. Das Motto: „Setz di her, da samma mehr!“
„Dieser Garten ist nicht öffentlich, sondern ein Vereinsgarten“, erklärt Stockinger. Eine Naschecke mit diversen Beeren und ein Kräutergarten wurden gepflanzt. In der Nähe des Hauseingangs entstand ein Mülltrennsystem. Besonders gelungen sind auch die beiden Tische mit Bänken aus Lärchenholz. Schmunzelnd sagt Stockinger: „Für so etwas haben wir Spezialisten in unserer Runde.“

Zusätzlich steht im Garten ein Nützlingshotel. Als wäre dies nicht ohnehin genug Arbeit für 42,19 Stunden gewesen, hat die Jugend noch die Mauer und das Tor des in der Nähe liegenden Friedhofs gestrichen, die Mauer wurde vorher noch hergerichtet. Und für die Initiative des Bundesministeriums „Das isst Österreich“ wurden zwei Schilder angefertigt, die den zwei Direktvermarktern in Frauendorf übergeben wurden.

„Da sieht man, was man schaffen kann …“

„Wir waren an die 20 Leute“, berichtet die Sprengelleiterin. Die Kosten fürs Material übernahm die Gemeinde. „Natürlich wird noch Rasen gesät, aber dafür muss sich die Erde erst setzen“, schildert Stockinger. Zwischendurch kam auch Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister vorbei und zeigte sich beeindruckt. Bürgermeister Martin Reiter ist begeistert: „Ein nachhaltiges Projekt für die Allgemeinheit. Es ist einmalig und ich hoffe, dass so etwas nicht einmalig bleibt“, meinte er schmunzelnd.

Bei Vereinsveranstaltungen im Freien können Eltern nun entspannt mitfeiern, weil das Grundstück eingezäunt ist und die Kinder damit geschützt sind. „Da sieht man, was man schafft, wenn man zusammenhält“, freut sich Reiter.