Himmelbauer-Bilanz nach Parlamentsjahr der Rekorde. 72 Nationalrats- und 188 Ausschusssitzungen: Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer (ÖVP) zieht Bilanz nach einem Parlamentsjahr der Rekorde, das von 8. September 2020 bis 19. Juli 2021 andauerte.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 01. August 2021 (19:43)

„Es waren so viele Sitzungen wie noch nie zuvor und in dieser Zeit wurden 231 Gesetzesbeschlüsse gefasst – das ist ebenfalls Rekord“, berichtet Himmelbauer. Von den Gesetzen befassten sich rund 40 Prozent mit Corona. 38 Prozent der Gesetzesbeschlüsse erfolgten einstimmig. „Es wurden wichtige und richtungsweisende Beschlüsse für die Zukunft gefasst“, betont die 34-Jährige aus dem Retzer Land und hebt dabei das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz hervor: „Bereits 80 Prozent des österreichischen Stromverbrauchs stammt aus erneuerbarer Energie. Mit dem EAG steigern wir diesen Anteil konsequent, damit bis 2030 der gesamte Strom aus erneuerbaren Energieträgern stammt.“

Zusammenarbeit mit den Grünen? "Gut!"

Herausragend sei die Arbeit der Parlamentsmitarbeiter gewesen, als aufgrund der Pandemie viele Gesetze binnen kürzester Zeit ausgearbeitet und beschlossen werden mussten. „Auch wenn nicht immer alle Parteien denselben Weg gehen wollten, so konnten trotzdem viele Beschlüsse mit breiter Mehrheit gefasst werden“, schildert Himmelbauer. 

Sie sei überzeugt, dass der Weg der richtige war, um die Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern sowie den finanziellen und wirtschaftlichen Schaden für die Bürger gering zu halten: „Jetzt setzen wir alles daran, den Boden für das wirtschaftliche Comeback Österreichs zu legen.“

Die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner, den Grünen, habe in dem herausfordernden Jahr gut funktioniert, sagt Himmelbauer und fügt hinzu: „Auch mit den weiteren Parteien war die Arbeit in vielen Bereichen sehr konstruktiv.“