Florian aus Hollabrunn: „NÖN war großes Sprungbrett“. Florian Graf kam oft zu den Castings und entwickelte seine Zauberei stetig weiter.

Von Sandra Frank. Erstellt am 19. Februar 2020 (05:38)
2016 verzauberte Florian Graf die NÖN-Jury rund um Andy Marek. Heute tritt er als Magier in vielen Shows auf.
NÖN-Archiv, florian-graf.at

Einer, der gern zu den Talente-Castings kam und die folgenden Auftritte als Sprungbrett für seine Karriere nutzte, ist Magier Florian Graf.

Beim ersten Mal trat der Hollabrunner allerdings vor die Jury rund um Andy Marek, um zu singen. Ein Talent, mit dem er zunächst nicht überzeugen konnte; über das Casting kam er nicht hinaus. Doch Graf gab nicht auf und kehrte wieder, diesmal als Zauberer.

„Es rennt gut, ich hab‘ sogar einen eigenen Song herausgebracht“

„Ich war fünfmal bei den Castings und viermal bin ich weitergekommen“, erinnert sich der heute 24-Jährige gern zurück. „Ich wollte mich beweisen, die Auftritte waren ein großes Sprungbrett für mich“, sagt Graf, der 2011 erstmals als Zauberer in Erscheinung trat.

florian-graf.at

Seine Shows und sein Talent entwickelte er dank der NÖN weiter, wie er selbst meint: „Ich habe gelernt, präziser zu werden und eine 45-Minuten-Show auf vier Minuten für die Bühne zusammenzukürzen.“

„Eigentlich wollte ich ja schon ein paar Jahre früher zum Casting, aber ich habe mich nicht getraut“, denkt er lachend zurück. Jetzt fühlt sich der Hollabrunner auf der Bühne zu Hause, bestritt im vergangenen Jahr sogar 90 Shows.

„Es rennt gut, ich hab‘ sogar einen eigenen Song herausgebracht, den ich zu Beginn meiner Shows jetzt selbst singe“, erzählt der Magier. Das Jury-Nein zu seinem Gesang ist nun knappe zehn Jahre her. Graf nahm Gesangsunterricht. „Für meine Auftritte reicht‘s“, schmunzelt der Zauberer.