„metamorphose“: Verwandlung in der Schule. Schüler nahmen die Gäste mit auf eine besondere Reise durch die Zeit, wobei sich alles um „ihre“ Schule drehte.

Von Michael Böck. Erstellt am 28. Juni 2017 (03:10)
Michael Böck
Mit dem „Robotanz“ punkteten die Schüler beim Publikum. Ein Stroboskop sorgte für den ganz besonderen Effekt.

Die Neue Medien- und Kreativmittelschule Pulkau feierte ihr Schulfest heuer im Rahmen des Viertelfestivals NÖ, das unter dem Titel „Metamorphose“ veranstaltet wird. Das diesjährige Motto bedeutet Veränderung: Dementsprechend sollen die Veranstaltungen den zeitgeschichtlichen Wandel künstlerisch darstellen.

Die Lehrer und Schüler ließen sich dazu passende Inszenierungen für ihr gemeinsames Fest einfallen. Die Darbietungen befassten sich unter Einbeziehung vieler künstlerischer Facetten mit dem Thema „From Future To Past And Back“.

Mit Sketches und Tanzeinlagen wurden die Gäste bestens unterhalten: So wurden etwa die Kommunikationsschwierigkeiten zwischen der Jugend und älteren Generationen überspitzt thematisiert oder Tänze aus Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart aufgeführt. Die Klassen 1A, 3A und 4A präsentierten bei einer Modenschau die „Fashion highlights“. Als Moderator fungierte Kurt Schneider.

„Vieles veränderte sich in der Mittelschule“

Landesrat Ludwig Schleritzko gefielen die vielseitigen Vorführungen. Er betonte, dass die Lebensbildung nicht nur in der Familie passiere, sondern die Schule einen wesentlichen Beitrag dazu leiste.

Schuldirektorin Heidemarie Kraus erzählte über die „Metamorphosen“ ihrer Schule. Im Laufe der Zeit hätte sich vieles verändert. 2011 wurde sie zur Neuen Mittelschule. Die Lehrkräfte „nehmen jedes Kind so, wie es ist“ und fördern individuelle Fähigkeiten.

Bildungsregionalmanagerin Brigitte Ribisch ist bewusst: „Jeder Euro, der hier investiert wird, ist ein Euro für die Zukunft.“ Sie vergab Auszeichnungen: Christine Gschwandtner wurde zur Schulrätin ernannt, Dank und Anerkennung erhielten Gerda Schneider, Martha Zechmeister, Andrea Zimmerl-Jagenteufel, Gudrun Kren und Franz Neubauer.