Wandern doch Hohlweg und Rieden. Die Winzer Maximilian und Andreas Pröll marschierten mit einer interessierten Gruppe durch den Radlbrunner Hohlweg zu den Weingärten. Dabei erfuhren die Wanderer viel über Vegetation und Wein, der bei der Hiatahütte auch verkostet wurde.

Von Sandra Frank. Erstellt am 05. August 2020 (08:29)

"Auf in den Hohlweg“ lautete das Motto von etwa 40 motivierten Wanderern, die sich am Sonntag im Radlbrunner Weingut Pröll einfanden. Mit den Winzern Andreas und Maximilian Pröll wurde zu dem Hohlweg marschiert, der im Zuge der Landesausstellung am Heldenberg 2005 revitalisiert worden war. 

Der Weg führte zu den Weingärten der Winzerfamilie. Dort, wo die Sorte Rivaner wächst und gedeiht, gab’s einen Rivaner-Spritzer, der die Truppe für die weitere Strecke stärken sollte. Das Vater-Sohn-Gespann unterhielt die Wanderer mit vielen Infos über den Wein, die Rebsorten und die Lagen der Weingärten. Bei der Hiatahütte wartete Lorenz Pröll mit der nächsten Erfrischung auf die Wanderschar, in der sich auch Heldenbergs Bürgermeister Peter Steinbach und seine Gattin Christine befanden.

Zurück im Weingut wurden die Wanderer von Michaela Pröll empfangen. Dort wurden gemütlich die Weine des Hauses verkostet. Da Josef Pröll gerade auf Heimatbesuch war, gesellte auch er sich zu den Wanderern. Und wer glaubt, der ehemalige Vizekanzler habe sich den sportlichen Teil des Nachmittags erspart, der irrt: Josef Pröll war nämlich mit dem Fahrrad aus Wien angereist.