Start für neue Eislaufsaison in Gars. Aufgesperrt wird nicht zuletzt wegen der Herbstferien schon am 24. Oktober.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 21. Oktober 2020 (03:58)
Obfrau Cornelia Grabl (rechts) und ihre Stellvertreterin Paula Uitz haben mit ihren Helfern alles getan, damit die neue Saison in der überdachten Eishalle Gars am Samstag, 24. Oktober, um 14 Uhr starten kann.
Rupert Kornell

In den 26 Jahren bisher, die der Eislaufverein Gars besteht, erfolgte der Start in die neue Saison immer am ersten Wochenende nach Allerheiligen. Heute dürfen sich die Eisläufer darauf freuen, dass es schon zwei Wochen früher, nämlich am Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr, losgeht.

„Das hat damit zu tun, dass es ja heuer erstmals Herbstferien zwischen dem Nationalfeiertag und Allerseelen gibt, da wollen wir vor allem den Kindern eine Möglichkeit zur Freizeitgestaltung bieten“, ist die Devise des neuen Führungsduos mit Obfrau Cornelia Grabl und ihrer Stellvertreterin Paula Uitz.

Unverändert bleiben Eintrittspreise und Öffnungszeiten, der Vormittag von Montag bis Freitag ist den Schulen vorbehalten, von Dienstag bis Samstag ist von 14 bis 18.30 Uhr Publikumseislaufen möglich (auch am 26. 10. sowie an den Montagen in den Weihnachts- und Semesterferien), die Abendtermine sind für die Stockschützen und die Eishockeyspieler reserviert.

Viel Zeit hat das Duo vor allem in den letzten Wochen investiert, um sich auf die für sie neue Aufgabe vorzubereiten. Unterstützung gibt es bei der derzeit laufenden „Eisproduktion“ durch Mitglieder des Eisstock- und Eishockeyclubs sowie Freiwilligen Helfern. Auch für das „Eisstüberl“, das von zwei Angestellten geführt wird, hat Grabl schon erfolgreich die Fühler ausgestreckt, um ein teilweise ganz neues Sortiment an Getränken und Speisen anbieten zu können.

Maske beim Umkleiden, aber nicht auf dem Eis

Damit drängt sich natürlich die Frage auf, wie man hier mit den Corona-Bedingungen zurechtkommt. „Das Stüberl ist groß genug, um die Tische weit auseinander zu stellen, sodass für den nötigen Abstand gesorgt ist“, betonen Grabl und Uitz. „Beim Betreten der Kabine und beim Umkleiden ist selbstverständlich Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben, auch im Buffet, außer bei Tisch, so wie es eben in Gastronomiebetrieben gilt.“

Keine Masken müssen natürlich beim Eislaufen im Freien getragen werden, denn die Eisfläche sei groß genug. „Wenn man pro Person etwa mit einem Platzbedarf von zwei Quadratmetern rechnet und die Eisfläche 1.500 m² groß ist, bedeutet das eine höchstmögliche Anzahl von 750 Besuchern. Das erreichen wir nie und nimmer“, sind sich die beiden sicher, dass – nach dem letzten Stand der Ampel im Bezirk – unter anderem auch mit dem Aufstellen von Desinfektionsmittel-Spendern alles Nötige getan wurde, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.

Keine Chance zumindest heuer für die Eis-Disco

Sämtliche Maßnahmen wurden natürlich mit der Bezirkshauptmannschaft und der Wirtschaftskammer abgestimmt, alle sonst gültigen Vorschriften kommen klarerweise auch hier zur Anwendung.

Das Einzige, das diese Saison anders macht als die vielen vorangegangenen Winter: Die vor allem bei der Jugend so beliebte Eis-Disco wird es heuer nicht geben. Ganz sicher nicht bis zum Ende des Jahres und vermutlich auch nicht im nächsten Jahr.