Benefiz: 611 Euro für Hospiz Horn. Nach 19 Jahren standen Autorin Helga Maria Hornbachner und Musiker Heinz Gamerith im Festsaal der Raiffeisenbank Horn wieder gemeinsam auf der Bühne. Der Auftritt brachte 611 Euro zu Gunsten des Hospiz Horn.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 14. November 2019 (10:51)
Zu Gunsten des Mobilen Hospiz Horn gastierten Helga Maria Hornbachner und Heinz Gamerith im Festsaal der Raiffeisenbank. Obfrau Roswitha Helwig (links) und Christine Zeiner (rechts) dankten für die Unterstützung.
Eduard Reininger

Hornbachner las Auszüge aus ihren "literarischen Kleinigkeiten". Jede Geschichte und jedes Gedicht von Hornbachner hat etwas Märchenhaftes. Wenn sie schreibt „eigentlich wollte ich keine Gedichte mehr schreiben. Aber es überkommt mich immer wieder“ geht es ihr nicht immer nur um die Darstellung von Wirklichkeiten, sondern um das Erzählen einer Wahrheit, die jenseits des realen Lebens liegt und trotzdem unmittelbar damit zu tun hat.

Mit Gamerith hat Hornbachner einen kongenialen Partner gefunden, der sein Handwerk beherrscht und die Werke von Hornbachner auf den Punkt genau vertonte. Auch das von Gamerith vor 30 Jahren komponierte "Umweltlied" kam zur gelungenen Aufführung und hat an seiner Aktualität nichts verloren. Abschließende meinte die Literatin: „Jeder meiner bisherigen 100 Lesungen widme ich immer meinen Mann.“

Obfrau Roswith Helwig und Christine Zeiner vom Mobilen Hospiz informierten an diesem Abend über die ehrenamtlichen Aufgaben des Hospizes. Zeiner meinte: „Mehr als mein halbes Leben bin ich der Mobilen Hospizbewegung. Freund der Menschen zu sein, ist dabei mehr als eine Ressource“. Seit des Bestehens des Horner Hospiz wurden 110 Menschen begleitet. „70Personen sind leider von uns gegangen“, informierte Helwig.

Übrigens war das Publikum sehr spendenfreudig, es fanden sich insgesamt 611 Euro in der Spendenbox. "Damit haben wir riesige Freude und dieser Beitrag sorgt dafür, dass wir schwerstkranke- sterbende Menschen am Lebensende unterstützen und Menschen, die durch ihre Krankheit in Not geraten sind, finanzielle Beihilfe leisten können", freute sich Zeiner.