Mödringer Sänger: Ins Liebes-Herz gesungen. Dem Motto des Valentinstages entsprechend sangen sich die „Mödringer Sänger“ in der Höbarthhalle des Horner Museums mit Liebesliedern quer durchs Gemüsebeet in die Herzen der Zuhörer.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 18. Februar 2020 (10:01)

Die Gruppe „Fliederstaudn & Wurzelwerk“ mit Sonja Biringer, Christoph und Verena Manhart, Veronika Wiborny-Lepschy, Julia und Josef Kierberger, Reinhard und Barbara Stark sowie Manfred Scheidl organisierten dieses Benefizkonzert zugunsten der Mödringer Kirche.

Reinhard Stark, Vorsitzender-Stellvertreter des Pfarrgemeinderates, und Pfarrer Albert Groiß informierten über die in den vergangenen zehn Jahren durchgeführten Restaurierungsarbeiten in der Mödringer Pfarrkirche, die dadurch zu einem „richtigen Schmuck-Kasterl“ geworden sei.

Nachdem Groiß bei einer Kirchenführung erzählt hatte, dass Altar und Ambo noch immer ein Provisorium seien, wurden einige Besucher hellhörig. „Wir haben das als Auftrag gesehen“, schmunzelte Stark. Daher gehe man nun dieses Projekt an und wolle es bis 2022 abschließen.

Stücke widmeten sich „Glück und Liebe“

Mit Schwung und Begeisterung spannte der A Capella Chor im Anschluss einen Bogen von Volkslied, Klassik, Pop und Rock. Die inzwischen über die Grenzen hinaus erfolgreichen Sänger widmeten sich am Valentinstag dem Glück und der Liebe. Das Programm erkundet dabei ein vielfältiges Spannungsfeld, das die Höhen und Tiefen der menschlichen Seele und des Lebens auslotete. „Fliederstaudn & Wurzelwerk“ boten Chorgesang von höchster Qualität.

Der Name „Fliederstaudn & Wurzelwerk“ bringt es auf den Punkt: Freude am Singen, bodenständige, professionelle Chorarbeit und nicht zuletzt ein starkes Wir-Gefühl, das die Mödringer Sänger auszeichnet. Die Künstler entführten ihr Publikum mit einer feinen Mischung aus modernen, bezaubernden Melodien und jazzigen Klängen in die Welt der instrumentlosen Musik.

Der Reinerlös des Konzertes dient der Beschaffung eines neuen Volksaltars und Ambo in der Mödringer Pfarrkirche.