Bestelltes nicht bezahlt: 40-Jähriger vor Gericht. 40-Jähriger musste sich nach Kauf von Pferdesportwaren wegen Betrugs verantworten.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 16. Mai 2019 (04:00)
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Pferdesportwaren um 129 Euro bestellt, aber dann nicht bezahlt: Ein 40-Jähriger musste sich dafür verantworten – und gestand. „Das habe ich nie vorgehabt“, erklärte er. Er wies dem Bezirksgericht Horn Dokumente vor, die die mittlerweile getätigte Zahlung festhalten. „Die Exekution wurde aufgehoben, weil’s beglichen wurde“, betonte der Mann, der in der Region Thaya-Taffa-Wild wohnt.

„Und Sie meinen, dass das in Ordnung ist?“, hakte Bezirksrichter Thomas Brandstetter nach. „Das ist nicht in Ordnung, das ist klar“, gab der Angeklagte zu. „Warum ich’s nicht gleich bezahlt habe, weiß ich auch nicht.“ Ihm wurde zudem eine Diversion gewährt. Die Strafe beglich der 40-Jährige dennoch nicht. „Ich war dann stempeln, ich hatte das Geld nicht“, begründet der Mann.

Brandstetter sprach schließlich eine bedingte Freiheitsstrafe von zwei Monaten und eine dreijährige Probezeit aus. „Das ist ein glatter Betrug, wenn Sie monatelang nicht zahlen“, begründet er. „Unterm Strich bin ich überzeugt, dass der Vorsatz da war.“ Der Angeklagte erklärte, keine Berufung einlegen zu wollen.