Mehr Regionales bei der Jeunesse Horn. Bei der Jeunesse Horn spielen heuer Ensembles der Horner Musikschule Vorkonzerte.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 19. September 2019 (04:35)
Weikertschläger
Musikschulleiter Harald Schuh, Alexander Zeug und Roland Gatterwe von der Big Band Formation Horn freuen sich auf den Start der neuen Jeunesse-Saison am 8. Oktober.

Regionalität ist nicht nur bei Lebensmitteln groß in Mode – auch die heurige Saison der Jeunesse Horn setzt laut Organisator Harald Schuh voll auf dieses Thema. „Wir wollen heuer wieder mehr Gruppen aus der Region in das Programm einbauen“, sagte Schuh.

So ist es auch kein Zufall, dass die Big Band Formation Horn am 8. Oktober auch gleich mit „Time To Remember“ mit Musik aus der Glenn-Miller-Ära den Auftakt zur Konzertreihe macht. Aber nicht nur die routinierte Big Band soll als lokales Zugpferd bei Jeunesse dienen, auch jungen Musikern aus der Region will man im Rahmen des heurigen Festivals Möglichkeiten, sich einem großen Publikum zu präsentieren, bieten. So werden das Sinfonische Blasorchester sowie das Streichorchester aus der W.A. Mozartmusikschule bei den größeren Konzerten Vorkonzerte geben, verrät Schuh.

„Wir wollen heuer wieder mehr Gruppen aus der Region in das Programm einbauen.“Jeunesse-Organisator Harald Schuh

Und zu diesen größeren Konzerten werden auch heuer namhafte Orchester mit talentierten jungen Musikern nach Horn kommen. So sind etwa das Jugendsinfonieorchester Dornbirn oder die „Junge Bläserphilharmonie Niederösterreich“ – das Konzert der Bläserphilharmonie ist an den Tag der Musikschulen gekoppelt – zu Gast. Die Bläserphilharmonie wird übrigens – von wegen Regionalität – von Daniel Muck dirigiert. Ergänzt wird das Programm durch das „Wiener Horn Ensemble“, die Band „Faltenradio“ und eine Konzertfahrt nach Wien, wo ein Konzert der Wiener Symphoniker mit Stargeiger Julain Rachlin (gespielt wird unter anderem Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“) besucht wird.

Neu ist heuer auch, dass es erstmals Konzerte an Wochenenden geben wird. Großes Augenmerk wird auch heuer auf das Kinderprogramm gelegt. Vier Konzertnachmittage – von Percussion über ein Weihnachtskonzert, ein musikalisches Tanztheater bis zu einer „Blumengeschichte“ sind für Kinder ab sechs Jahren im Programm. Nicht mehr geboten wird heuer allerdings das Programm für Kindergartenkinder. Diese Schiene habe sich laut Schuh nicht wie gewünscht entwickelt.

Karten und Abos (55 Euro für Erwachsene, 30 Euro für Personen unter 26 Jahren) für die Konzerte sind übrigens ab sofort in der W.A. Mozartmusikschule in Horn sowie in Filialen der Erste Bank und Sparkassen erhältlich.