Der Sound einer ganzen Stadt. Beim Frühjahrskonzert überzeugte die Stadtkapelle.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Mai 2019 (12:50)
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50 Musiker der Stadtkapelle Klosterneuburg spielten bekannte Melodien aus unterschiedlichen Jahrhunderten.

Unter dem Motto „Blasmusik erzählt“ bot die Stadtkapelle unter der Leitung von Kapellmeister Luca Pelanda beim Frühjahrskonzert ein abwechslungsreiches Musikprogramm.

Willkommen geheißen wurden die rund 400 Besucher von den „Mini Winds“ unter der Leitung von Anna Guggenberger. Das erst heuer in Kooperation mit der J. G. Albrechtsberger Musikschule Klosterneuburg gegründete Jugendblasorchester für Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren meisterte seinen ersten Auftritt vor größerem Publikum bravourös.

Im ersten Konzertblock „erzählten“ die 50 Musiker der Stadtkapelle nicht nur von der Lustigen Witwe und dem Krieg der Sterne, sondern boten mit der Greek Folk Song Suite von Franco Cesarini auch noch unbekanntere, und den beiden Regimentsmärschen 47er und Bruckerlager bekanntere Blasmusikklänge. Die Moderation bestritten Thomas Hack und Franz Wundsam heuer erstmals in Doppelconference. Im Schnelldurchlauf wurden nicht nur die Operette und die Star Wars-Saga mit viel Schmäh nacherzählt, sondern das Publikum lernte auch die Lieblingsmärsche der letzten niederösterreichischen Landeshauptleute kennen.

Besuch aus den Vereinigten Staaten

Anschließend kam es auf der Bühne zu einem Wechsel: Als Gastkapelle war das Wind Ensemble der Mississippi State University geladen, welches sich gerade auf Europatournee befindet. Das ebenfalls 50 Musiker umfassende Blasorchester unter der Leitung von Elva Kaye Lance begeisterte das Publikum nicht nur mit Kompositionen von Richard Strauß und Johannes Brahms, sondern vor allem mit dem wohl bekanntesten amerikanischen Marsch Stars and Stripes von John Philipp Sousa, bei dem nicht weniger als sechs Piccoloflöten zum Einsatz kamen.

Zum Abschluss des gelungenen Konzertabends bedankte sich Obfrau Susanne Urteil nicht nur bei den Musikern und dem Kapellmeister für die konzentrierte Probenarbeit und das Durchhaltevermögen in der Vorbereitung auf das Konzert und bei den vielen helfenden Händen im Hintergrund, sondern auch bei der Direktorin der Musikschule Klosterneuburg, Ariadne Basili-Canetti , für die gute Zusammenarbeit. Durch diese Kooperation ist die Stadtkapelle nicht nur zahlenmäßig, sondern auch musikalisch gewachsen.