Kritzendorfer Feuerwehrhaus muss vergrößert werden. Damit das FF-Haus an der Hauptstraße den neuen Herausforderungen gerecht werden kann, muss dieses vergrößert werden. Umwidmung ist 1. Schritt zur Planung.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 21. April 2019 (04:50)
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Die Zentrale der Kritzendorfer Feuerwehr platzt aus allen Nähten. Um mehr Platz für die Floriani zu schaffen, plant die Stadtgemeinde Klosterneuburg nun eine Umwidmung der Fläche hinter dem FF-Haus an der Hauptstraße. Dort soll dann das Haus erweitert werden.

Zuletzt wurde das FF-Haus von 1980 bis 1985 generalsaniert und um zwei Ausfahrten in der Hadergasse erweitert. Da die Einwohnerzahl – sowohl Haupt- als auch Nebenwohnsitzer – seit damals stark gestiegen ist, erfordert eine zeitgemäße Feuerwehrarbeit eine Anpassung.

Weitere Herausforderungen stellen die immer größer werdenden Feuerwehrfahrzeuge, die Pflege dieser, die Überprüfung der Materialien und die Neubeladung nach Einsätzen. Durch neue, größere Fahrzeugboxen soll dieses Problem gelöst werden. Außerdem soll das neue Haus auch genügend Platz für Räume für Umkleide, Gerätelager, Schulungs- und Sonderräumlichkeiten bieten.

Damit die Kritzendorfer Floriani in Zukunft genügend Platz für all ihre Aufgaben haben werden, setzt nun die Stadtgemeinde mit der Umwidmung der angrenzenden Grünfläche, wo auch immer der FF-Heurige stattfindet, einen ersten Schritt.

„Wir haben vorab geprüft, ob eine Erweiterung dort möglich wäre“, erklärt FF-Kommandant Peter Dussmann. Schließlich müsse man auch die Auflagen, die der Landesfeuerwehrverband vorgibt, berücksichtigen. „Es findet sich in Kritzendorf leider kein anderes passendes Grundstück, wo man ein neues FF-Haus errichten könnte“, verweist Dussmann auf die Notwendigkeit, dass das FF-Haus an der bisherigen Stelle bleibt.

Bis 21. Mai Einsicht in Umwidmung möglich

Sobald die Umwidmung erfolgt, beginnt die FF Kritzendorf mit einer konkreten Planung. Dussmann hofft aber auf baldige Umsetzung. „Der Bedarf für ein größeres Haus ist seit langem da, seit etwa zehn Jahren gibt es genauere Überlegungen“, so Dussmann. Momentan arbeite man schon sehr gut mit der Stadtgemeinde bei diesem Thema zusammen.

Bis 21. Mai können nun erstmal die Kritzendorfer den Umwidmungsplan einsehen und sich dazu schriftlich bei der Stadtgemeinde äußern.