„Ernsti-Mobil“ als Erfolgsmodell in Zeiten der Krise. Das Erfolgsmodell „Ernsti-Mobil“ in Ernstbrunn läuft nun schon bald zehn Jahre.

Von NÖN Redaktion und Josef Christelli. Erstellt am 22. April 2021 (04:42)
Einmal im Monat fährt Bürgermeister Horst Gangl den „Ernsti-Bus“. Diesen gibt es in der Gemeinde seit fast zehn Jahren.
Christelli, Christelli

In der Corona-Zeit sind die Fahrgastzahlen zurückgegangen, weil Geschäfte, körpernahe Dienstleister und Gasthäuser geschlossen haben und Ausgangsverbot gilt. Die Fahrten wurden auf wirklich notwendige Transporte beschränkt. Aber zum Arzt, zur Apotheke oder zum Einkaufen ist das Ernsti-Mobil immer unterwegs.

Der Verein Ernsti-Mobil zählt derzeit 291 Mitglieder, 34 Mobilitätspartner und 52 Personen, die freiwillig für die Fahrten sorgen. 2014 wurde ein Elektro-Bus gekauft, der alte Bus blieb aber als eiserne Reserve im Einsatz. Er wurde vor allem im Winter gebraucht, wenn die Kapazität des E-Busses nicht ausreichte.

Am 2. November 2011 startete das Ernsti-Mobil, die Fahrgastzahlen steigerten sich jährlich. 2019, also vor Corona, war mit 3.704 Fahrten die bisherige Höchstzahl erreicht. Insgesamt wurde bis dato 27.665 Fahrtickets verkauft.

Vereinsobmann und Bürgermeister Horst Gangl hofft, dass eine Zehn-Jahres-Jubiläumsfeier stattfinden kann, um den Fahrern zu danken: „Mein großer Dank gilt den freiwilligen Fahrern, die ihren Gratisdienst pflichtbewusst machen.“