Ein „Dankeschön“ mit Herz an Korneuburgs Freiwillige. Die Stadt will jene Freiwilligen vor den Vorhang holen, die im Alltag unentgeltlich anderen Menschen helfen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. September 2019 (06:40)
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Die Stadt- und Gemeinderäte rühren die Werbetrommel für das „Korneuburger Herz“: Alfred Zimmermann, Matthias Wobornik, Susanne Springer, Gabriele Fürhauser, Heidi Muhm, Fritz Blihall und Klaus Michal. Foto: privat

Die Stadtgemeinde Korneuburg hat eine neue Auszeichnung für Menschlichkeit und Alltagshilfe ins Leben gerufen – das „Korneuburger Herz“. „Da gibt es diesen Menschen in unserem Umfeld, der immer für andere da ist, mit anpackt, aushilft, wo er kann, und man weiß nicht, wie man für all das genug ‚Danke‘ sagen kann“, erläutert Christine Stadler vom Stadtmarketing das Konzept.

Die Nominierungen sollen direkt aus der Bevölkerung kommen. Unabhängig davon, ob der Alltagsheld oder -heldin in einem Verein beteiligt ist oder einfach nur dort hilft, wo es nötig ist: Eine kurze Begründung und drei Unterstützer reichen, um jemanden für diese Auszeichnung vorzuschlagen. Die Nominierungen nimmt das Bürgerservice entgegen. Alle Vorschläge werden von einem Komitee bearbeitet und kommen im Stadtrat zur Beschlussfassung. Übergeben wird die Auszeichnung dann in feierlichem Rahmen.

„Unsere Gesellschaft lebt von unseren Freiwilligen und Ehrenamtlichen“, weiß die Stadtmarketing-Mitarbeiterin, „Korneuburg hat das große Glück, viele Menschen zu haben, die ihren Nachbarn und Mitbürgern helfen und dafür keine Belohnung erwarten.“ Das soll sich nun ändern, mit dem „Korneuburger Herz“ gibt es eine Möglichkeit, sich genau bei diesen Menschen für ihr Engagement im Alttag zu bedanken und sie vor den Vorhang zu holen.