Werben um Glasfaser-Ja in Leitzersdorf. Einen Grundsatzbeschluss für einen Ausbau des Glasfasernetzes gab es bereits. Auch die finanzielle Abdeckung im Budgetentwurf ist genehmigt. Letzte Woche wurde der Beschluss aber um einen weiteren Schritt konkretisiert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2021 (04:48)
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In einem Umlaufbeschluss gab es 15 Pro-Stimmen bei drei Enthaltungen für die Aufnahme der Zusammenarbeit mit der Niederösterreichischen Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG Service GmbH). Diese Gesellschaft bietet den Glasfaserausbau in allen Katastralgemeinden an, wenn sich mindestens 40 Prozent der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Dabei würden die Anschlüsse bis ins Haus reichen, man würde also ganz auf die Kupferverkabelung verzichten können und wäre damit auch für alle künftigen digitalen Übertragungstechnologien gerüstet.

Im Zuge dieser Entscheidung musste auch ein Beschluss aus der Periode unter dem ehemaligen Bürgermeister Franz Schöber (Bürgerliste) aufgehoben werden, weil A1, der damalige potenzielle Partner für die Verkabelung, in der Zwischenzeit von dem Projekt abgerückt ist.

Die Gemeinde tritt jetzt in das Stadium einer Vorplanung ein, parallel dazu muss die Gemeindeführung die Bevölkerung informieren und auch motivieren, dabei mitzumachen.

Mit den Erfahrungen aus dem letzten Jahr sollte das nicht allzu schwierig sein, denn die Netzprobleme bei Homeoffice und Homeschooling waren für viele Benutzer gravierend. Im Zuge dieser Planungsarbeiten werden die Provider bestimmt, die Anschlüsse auf Basis dieser Infrastruktur anbieten werden. Dabei wird es die Möglichkeit geben, bei frühen Abschlüssen Preisvorteile lukrieren zu können, eine Bindung auf zwei Jahre vorausgesetzt. Da trifft es sich gut, dass vor Kurzem in der Volksschule ein leistungsfähiges WLAN installiert wurde. -