Kostenlose Hilfe für die ältere Generation. In allen Gemeinden gibt es Angebote für mobile Versorgung. Gemeindeämter sind oft die Drehscheibe.

Von Martin Kalchhauser und Gerald Mayerhofer. Erstellt am 04. April 2020 (12:00)

Vielfältig sind die Hilfsangebote für die älteren Mitbürger, die zu Hause bleiben sollen. Sie werden mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt. In so gut wie allen Gemeinden des Bezirks ist Hilfe verfügbar.

Das Sozialprojekt „Nachbarschaftshilfe Plus, das von Röhrenbach und Pölla aus 2019 auch auf Lichtenau und Rastenfeld ausgerollt wurde, bewährt sich jetzt sehr gut. Wurden schon im Vorjahr 919 freiwillige Stunden geleistet, dürften es heuer mehr werden. Denn nun wird der Einkaufs-Bring-Dienst über diesen Verein abgewickelt. In Lichtenau ist dafür Romana Mayer (erreichbar unter 0681/20899505) zuständig, in Rastenfeld Maria Fraunbaum (0681/20681088).

In der Marktgemeinde Krumau am Kamp gibt es ebenso wie in den Gemeinden Gföhl, Jaidhof und St. Leonhard/Hw. (in Letzterer engagiert sich die Landjugend federführend) kostenlose Bringdienste. Infos darüber erteilen die jeweiligen Gemeindeämter. Krumaus Gemeindeoberhaupt Josef Graf bekräftigt stellvertretend für seine Amtskollegen: „Wir können froh sein, im ländlichen Raum zu Hause zu sein, wo Nachbarschaft und Zusammenhalt noch gut funktionieren.“

Dafür, dass auch Menschen in der Stadt nicht im Stich gelassen werden, ist in Krems die „Fridays for Future“-Umweltbewegung (FFF) aktiv. Man vermittelt Einkaufsdienste, aber auch Hilfe nach Bedarf, zum Beispiel Kinder-Begleitung für Berufstätige. Bedarf anmelden oder Hilfe anbieten kann man unter 0650/7230023 oder per Mail an krems@fridaysforfuture.at.

In Krems kann auch das Service der Gruppe „Krems HILFT Krems“ in Anspruch genommen werden. Erreichbar sind die Helfer um Organisatorin Kerstin Wechtl unter 0676/5500055.