Chöre in Langenlois und Krems in Zwangspause . Durch einen Corona-Cluster "außer Gefecht" sind aktuell der Chor "Cantus Vivendi" und der Kinderchor Krems. Offiziell gibt es drei positiv getestete Sänger in den beiden Gruppen, die von Hannes Fromhund geleitet werden.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 25. September 2020 (08:00)
Der Chor Cantus Vivendi, der aus Sängern der Region Krems sowie Horn und Herzogenburg besteht, musste seine Proben- und Konzerttätigkeit einstellen.
Cantus Vivendi

Im von Hannes Fromhund geleiteten Chor "Cantus Vivendi" mit Sitz in Langenlois wurden vor wenigen Tagen mehrere Corona-Fälle bekannt. Offiziell war von drei positiv getesteten Sängern die Rede, die Zahl dürfte nach Auswertung der aktuellen Testungen allerdings noch ansteigen. 

Geplante Konzerte verschoben

Das rund 30-köpfige Ensemble, das in Vorbereitung zweier Konzerte - eines Anfang Oktober in Langenlois, eines im Haus der Regionen in Krems - war, ist derzeit "außer Betrieb". Beide Veranstaltungen wurden sofort nach Bekanntwerden der Infektionen auf 2021 verschoben, die Probentätigkeit ruht.

Auch Kremser Kinder betroffen

Ebenfalls unterbrochen ist die Probentätigkeit beim Kremser Kinderchor (14 aktive Sänger), der ebenfalls unter der Leitung des bis 2. Oktober in Quarantäne befindlichen Fromhund steht. Auch dort wird aktuell getestet. Ergebnisse sind noch ausständig. Auch hier wird es in nächster Zeit keine Auftritte geben.

Einige Erkrankungen im Chor

"Es hat bei einigen Sangeskollegen leichte Symptome gegeben", erklärt Fromhund gegenüber der NÖN, wie man die Sache entdeckt habe. Er bedauert den aktuellen Proben- und Konzert-Stopp, hofft aber vor allem, dass die Betroffenen die Erkrankung gut überstehen. Die Chormitglieder, die bei den Proben waren, wurden ebenso wie ihr Leiter in Quarantäne geschickt.