Kremser Spitalsmitarbeiterin muss daheim bleiben. Im Kremser Klinikum ist von der Vorsorgemaßnahme angeblich nur eine einzige Person betroffen. Nach Venedig-Besuch darf sie derzeit nicht arbeiten.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 26. Februar 2020 (13:52)
Eine Mitarbeiterin des Kremser Universitätsklinikums war privat in Venedig. Sie darf bis auf Weiteres nicht Dienst versehen.
NÖN/Archivfoto

Während im Landesklinikum St. Pölten 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Hause bleiben müssen, weil sie bei einem gemeinsamen Ausflug den Karneval in Venedig besucht haben, ist in Krems zum Glück nur eine einzige Person betroffen.

Mitarbeiterin ist freigestellt

Die Frau, die privat nach Venedig gereist war, darf - obwohl bei ihr keinerlei Symptome festgestellt wurden - vorerst keinen Dienst im Kremser Universitätsklinikum versehen. Bernhard Jany, Pressesprecher der Landeskliniken-Holding betont: "Die erforderlichen Untersuchungen wurden durchgeführt und die betroffene Mitarbeiterin bis auf Weiteres vom Dienst freigestellt. Dabei wurden Maßnahmen, analog des Universitätsklinikums St. Pölten, gesetzt."

Keine weiteren Fälle bekannt

Wie er weiters ausführt, waren aus dem Kremser Spital, soweit bekannt, keine weiteren Mitarbeiter im betroffenen Gebiet.
Seitens der NÖ Landesgesundheitsagentur gebe es ein "einheitliches Vorgehen, wie mit Verdachtsfällen inklusive Abklärung umzugehen ist". Für Urlaubsrückkehrer gebe es ein solches ebenfalls. "Die Bediensteten sind hinsichtlich Hygienemaßnahmen geschult."

"Mitarbeiter werden informiert"

Auf die Frage, ob Besorgnis bei den Mitarbeitern herrsche, meint Jany:  "Aktuell herrscht im Universitätsklinikum diesbezüglich keine Unruhe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig über die aktuelle Situation und die geplanten Vorgehen informiert."