Der "Genusspatriot" ist tot. Arthur Nekrashevich, Obmann des Vereins zur Förderung der bäuerlichen Direktvermarktung aus Rossatz, ist mit 66 Jahren überraschend verstorben.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 08. April 2020 (10:34)
privat

Sich selbst nannte Arthur Nekrashevich ob seiner Liebe zu schmackhaften, bäuerlichen und regionalen Produkten "Genusspatriot". Jetzt ist der Obmann des Vereins zur Förderung der Direktvermarktung bäuerlicher Produkte aus Rossatz tot. Der 66-Jährige erlag am 27. März einem Herzinfarkt. 

Ein Leben für den regionalen Genuss

In Schrems geboren, war Nekrashevich schon in jungen Jahren ein großer Freund gesunder Lebensmittel aus bäuerlicher und regionaler Erzeugung. Schmankerl einkaufen in den Ab-Hof-Läden der Bauern liebte er. Dabei bemerkte Nekrashevich früh, dass die bäuerlichen Direktvermarkter in Österreich kein Sprachrohr hatten. Ein Umstand, den er 1992 mit der Gründung des Vereins zur Förderung der bäuerlichen Direktvermarktung änderte.

Wettbewerbe ins Leben gerufen

28 Jahre lang, bis zuletzt, präsentierte Nekrashevich im Vereinsjournal unter dem Titel "Alles Gute" ausgesuchte Ab-Hof-Lieferanten. Er rief die Auszeichnung "Genusspatriot" ins Leben, mit der er Kunden anregte, bei österreichischen Lebensmittelerzeugern einzukaufen.

Mit seinen Wettbewerbsformaten, den "süßen Tagen" und der "Aufstrichkrone" steigerte er die Bekanntheit der regionalen Anbieter, die er immer wieder auch auf Messen oder bei Kundenevents und Verkostungen in den Mittelpunkt rückte.