Wenig Wasser! Föhrenteich ist eine „Lacke“. Der Droßer Föhrenteich war ein nicht offizieller, aber beliebter Badeteich. Seit er ausgebaggert wurde, füllt er sich nicht.

Von Christian Leneis. Erstellt am 01. September 2019 (11:21)
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Der Droßer Bürgermeister Andreas Neuwirth hofft, dass es doch einmal genügend Niederschläge gibt, damit sich der Föhrenteich wieder zu seiner normalen Größe auffüllen kann. Foto: Leneis

Generationen von Droßern hatten in ihrer Kindheit und Jugendzeit im Föhrenteich ihren Spaß. Dieser war zwar aus Haftungsgründen nie ein „offizieller“ Badeteich, das tat aber dem Vergnügen keinen Abbruch. Seit der Teich jedoch vor drei Jahren ausgebaggert werden musste, füllt er sich kaum noch und wird von manchen Droßern bereits als „Krotn lacke“
bezeichnet.

Die Wasserqualität des Föhrenteichs sollte verbessert werden, und daher ersuchte der Fischereiverein im Jahr 2007 die Gemeinde um den Einbau eines Pumpsystems zu diesem Zweck.

Nach vielen Berechnungen und Planungen und einem längeren Behördenweg gab es schließlich 2013 die Genehmigung für verschiedene bauliche Maßnahmen wie etwa einen Ableitungsgraben in den Kanerbach. Das Pump system war dabei kein Thema mehr.

Dieser Ableitungsgraben wurde 2015 gegraben, und 2016 wurde der Teich abgelassen. Das Ziel: rund 1.000 Kubikmeter Schlamm zu entfernen. „Seitdem ist es ziemlich trocken, und der Teich füllt sich kaum noch“, erklärt Bürgermeister Andreas Neuwirth, der auch zu berichten weiß, dass der Teich aus Quellwassern und Niederschlägen gespeist wird.

Vorwürfe einiger Droßer, die Gemeinde habe beim Baggern eine der Quellen verstopft, lässt er nicht gelten: „Das entspricht nicht den Tatsachen!“ Alles hängt also von künftigen Niederschlägen ab.