"Siuz" betreibt feinste Sprühkunst. Der Künstlername „Siuz“ steht für Graffiti, die Sarah-Maria Kupfner gerne auch als Auftragsarbeit ausführt.

Von Christian Leneis. Erstellt am 22. August 2019 (05:27)
Leneis
Die Garser Künstlerin Sarah-Maria Kupfner vor einem ihrer mehrere Quadratmeter großen Kunstwerke bei ihrem Atelier in Gars.

Graffiti-Künstler (wenn sie mit Sprühdosen arbeiten, auch „Sprayer“ genannt) werden unterschiedlich wahrgenommen – vor allem wenn sie im öffentlichen Raum illegal Flächen verzieren, werden sie gerne als Vandalen diffamiert.

Dass Graffiti aber auch eine Kunstform ist, beweist die junge Künstlerin Sarah-Maria Kupfner (Künstlername „Siuz“), die in ihrem Atelier in Gars am Kamp nicht nur großformatige Leinwände mit ihrer Kunst verziert, sondern auch gerne Auftragsarbeiten annimmt, wie leere Mauern von Firmen zu verschönern oder Zimmer mit einer persönlichen Note zu versehen. Auch Workshops bietet sie an.

„Mein erster Kontakt mit Graffiti war bereits in der Schulzeit“, erzählt Sarah-Maria Kupfner. Mittlerweile ist es zu einem Beruf geworden. Erfolgreich, wie eine Dauerausstellung im Gasthaus Hotel zur Schonenburg in Schönberg zeigt. Diese wird übrigens am 24. August um neue Sprühdosenkunstwerke ergänzt. Nur an diesem Abend wird bei einem speziellen Event Sprühdosenkunst durch moderne Projektionstechnik zum Leben erweckt: „Licht bewegt Farbe“, heißt es da, und die wurde heuer bereits mit dem „Creative Business Award“ ausgezeichnet.

Detailinfos zu „Siuz“ finden Sie unter www.siuz.at, Kontaktmöglichkeit: sarah@siuz.at.