Vierbeiner als Feuermelder in St. Leonhard. Nächtlicher Brand in Küche wurde dank der Hunde im letzten Augenblick entdeckt und gelöscht.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 03. September 2019 (06:06)
Johann Lechner
Markus Wengenroth mit seinen Hunden „Lucky“ (links) und „Sissy“, die sein Haus vor den Flammen retteten, indem sie ihn frühmorgens weckten.

Seinen Hunden verdankt Markus Wengenroth, dass das von ihm gemietete Haus noch steht. Die Tiere weckten den Mann, der einen Brand in seiner Küche in letzter Minute löschen konnte.

Johann Lechner
Den Brand, der die Küche total verwüstete, konnte der Mieter selbst mithilfe eines Feuerlöschers erfolgreich bekämpfen. Aber es war knapp…

Es war am 27. August, kurz nach 5.30 Uhr, als die Tiere in das Schlafzimmer des 50-Jährigen liefen. „Sie haben gebellt wie verrückt, und gleich nachdem ich wach geworden bin, habe ich schon Brandgeruch bemerkt“, erinnert er sich an die dramatischen Momente. Er lief in die Küche, wo er am Vortag nach dem Abendessen eine Bratpfanne auf dem Herd hatte stehen lassen. „Ich habe sofort einen Feuerlöscher geholt und die Sache rasch beenden können.“

Laut des Brandermittlers der Polizei dürfte das Feuer vom Ofen ausgegangen sein – wenn der Mieter des Hauses auch sicher ist, den Herd am Abend abgeschaltet zu haben.

Der vor rund vier Jahren nach St. Leonhard zugezogene Mann ist sich im Klaren, dass er den Hunden viel zu verdanken hat: „Das war ein Riesenglück, das kann man ohne Übertreibung sagen. Ich wäre sicher erst viel später aufgestanden. Wenn mich die Hunde nicht geweckt hätten, wäre wahrscheinlich das ganze Haus abgebrannt.“