Der Erzrivale als Vorbild. Über die längerfristige Zukunftsplanung beim UHK Krems.

Von Bert Bauer. Erstellt am 10. September 2019 (02:22)

Schön langsam nimmt auch der Meisterschaftsbetrieb an den Handball-Nebenfronten Fahrt auf. Den ersten Titel holten sich die GKL-Ladys in Horn. Als NÖ-Cupsieger werden sie sich demnächst mit einem Team aus den beiden höchsten Ligen um den ÖHB-Pokal messen. Dorthin soll über kurz oder lang auch der Weg der Spielgemeinschaft führen. Der Andrang bei den Mädchen ist ähnlich groß wie beim männlichen Nachwuchs.

Mangelnde Hallenkapazitäten für den Übungsbetrieb stellen die Funktionäre vor große organisatorische Probleme. Der finanzielle Aufwand für den Meisterschaftsbetrieb der Jugendteams ist dabei enorm.

Den Weg, welchen der Klub weiter einschlagen wird, legte „UHK-Mastermind“ Xandi Hofmann in einem LAOLA-TV-Interview vor: „Beim Nachwuchs als zukünftiges Kapital des Klubs darf nicht gespart werden.“

Interessant ist, dass als Modell ausgerechnet die Fivers, der Erzrivale, herhalten muss: mit seinen Teams in beiden höchsten Spielklassen und einer WHA-Frauen-Mannschaft, die allesamt stets durch die tolle Nachwuchsarbeit „befüttert“ werden. Dass dem UHK durch seinen (Budget-) Kurs die EC-Teilnahme heuer versagt blieb, ist bitter, à la longue könnte er sich aber als goldrichtig erweisen.