Sicherheitslücke in der Offensive. Über den Fehlstart der Kremser Handballer in die neue Saison.

Von Bert Bauer. Erstellt am 03. September 2019 (02:06)

Nur die kühnsten Optimisten konnten erwarten, dass sich der Erfolgsrun des nahezu identen roten-gelben Kaderpersonals nahtlos fortsetzt. Die Konkurrenz hat sich auf das Spiel der Wachauer eingestellt, natürlich auch Schwächen ausgemacht, die sowohl Hard als auch die Fivers beinhart ausgenützt haben.

Eine Sicherheitslücke liegt vor allem im gebundenen Angriffsspiel vor, wo die eher klein gewachsene Aufbaureihe der Kremser aus größerer Distanz kaum zu Torerfolgen kommt, die Offensiv-Bemühungen dadurch ausrechenbarer werden. Ein Update im Sinne einer Rückraum-Kaderergänzung wurde zwar kurzfristig vom Vorstand angedacht, dann doch wieder verworfen, weil auch Trainer Ibish Thaqi seinen Schützlingen versprochen hatte, allen wieder voll das Vertrauen zu schenken.

Den Realisten war klar, dass mit der Saison-Zielsetzung – ähnlich wie im Vorjahr – erst einmal ein Platz unter den Top 5 der Hauptrunde angestrebt werden soll.
Die Fivers und Hard zählen heuer zweifellos zu den beiden stärksten Teams der Spusu-Liga 19/20. Wichtig wird daher sein, dass der treue UHK-Anhang weiter bei der Stange gehalten wird, wenn es einmal nicht so gut läuft.