Krems: 6 Millionen Euro für Versorgungssicherheit. Das Umspannwerk in der Bertschingerstraße wurde in rund zwei Jahren Bauzeit komplett umgebaut und auf den neuesten Stand gebracht. "Wir sind nun für künftige Aufgaben gerüstet", heißt es seitens der Betreiber.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 21. Januar 2021 (18:13)
Friedrich Köck, Leiter des Service-Centers von Netz NÖ in Krems im neuen Umspannwerk: "Sind nun für künftige Aufgaben gut gerüstet."
EVN/Daniela Matejschek

Die Umbauarbeiten für das Umspannwerk Krems in der Bertschingerstraße sind abgeschlossen

Unternehmen gut versorgt

Die Investition in die Neuerungen erhöht die Versorgungsicherheit für die Stadt Krems und mehrere Industrie- und Gewerbebetriebe in ihrem Umland wesentlich. „Das Umspannwerk Krems ist nun für künftige Aufgaben gut gerüstet", erläutert Friedrich Köck, Leiter des Netz NÖ Service Centers in Krems. "Dabei geht es vor allem um die Zunahme von Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen und E-Fahrzeugen!“

Rücksichtnahme auf Anrainer

Sechs Millionen flossen in die Anlage. Die Arbeiten dauerten rund zwei Jahre. „Da an das Umspannwerk Krems Wohnhausanlagen angrenzen, haben wir versucht, die Lärmbelästigung für die Anrainer so gering wie möglich zu halten." Köck ist den Betroffenen für ihre Geduld dankbar. "Es gab keine einzige Beschwerde!“.

Leitungsnetz in Top-Form


Für den Transport und die Verteilung von Strom verfügt Netz NÖ (eine 100-Prozent-Tochterfirma der EVN) in Niederösterreich über ein modernes Leitungsnetz mit einer Gesamtlänge von rund 53.100 Kilometern an Mittel- und Niederspannungsleitungen sowie ca. 1.406 Kilometer 110 kV-Leitungen.