Geisterfahrer auf der B 37. Baustelle zwischen Gneixendorf und Krems-Nord sorgt weiter für heikle Szenen. Laufende Verbesserungen versprochen.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 06. Mai 2021 (04:53)
Hier, bei der Abfahrt Krems-Gneixendorf, kam es am Sonntag zu einer brenzligen Situation mit einem Geisterfahrer. 
Martin Kalchhauser

Zeugen einer gefährlichen Situation wurden Autolenker am Sonntag, 2. Mai, gegen 11.45 Uhr. Der Lenker eines silbergrauen Kleinwagens fädelte bei der Ausfahrt Krems-Gneixendorf falsch ein. Statt geradeaus Richtung Zwettl zu fahren, fuhr er links an der dortigen Betontrennwand vorbei und war plötzlich gegen die Fahrtrichtung unterwegs.
Drei entgegenkommende Autolenker konnten ihre Fahrzeuge rechtzeitig anhalten. Ein Unfall blieb so zum Glück aus.

Vor eineinhalb Wochen gab es eine Besprechung wegen der Baustelle, an der auch die Kremser Autobahnpolizei teilnahm. Deren stellvertretender Kommandant Tomas Göbl weiß um die Probleme: „Mit der Situation raufen wir seit Beginn der Baustelle.“ Auch ihm sei im Einsatzfahrzeug Richtung Krems schon ein Lenker, der die doppelte Sperrlinie überfahren hatte, auf seiner Seite entgegengekommen (wir berichteten in der Vorwoche).

„Die Bodenmarkierungen wurden schon nachgebessert, vielleicht könnte man noch zusätzliche ,Flapper‘ (Plastikwarnzeichen auf der Fahrbahn, Anm.) anbringen.“ Göbl betont aber auch: „Was eine doppelte Sperrlinie bedeutet, sollte man als Autofahrer schon wissen!“

„Wir sind dran“, versichert Gerhard Fichtinger, Sprecher der Straßenbauabteilung NÖ, dass nach wie vor laufend Maßnahmen umgesetzt werden. „Größtmögliche Sicherheit ist uns ein wichtiges Anliegen!“