„Institution“ ist jetzt in Pension. Susanne Gamper setzte sich mit Herz und Hirn für ihre Kollegen ein.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. April 2020 (05:52)
Susanne Gamper nahm nach 40 Dienstjahren im Kremser Klinikum Abschied.
MK

Längst zu einer „Institution“ geworden ist Susanne Gamper im Universitätsklinikum Krems. Nach 40 Jahren nahm sie Abschied und wechselte in den Ruhestand.

Gamper begann am 1. April 1980 als medizinisch-technische Fachkraft im damaligen städtischen Krankenhaus. Nach einer interimistischen Leitungsfunktion im radiologischen Institut. Gamper, der die Anliegen der Bediensteten stets ein besonderes Anliegen war, wurde 1998 Betriebsrätin, vier Jahre später gab sie ihr „geliebtes Röntgen“ zugunsten einer Halbtagesfreistellung für Betriebsratstätigkeiten auf. Ab 2006 war sie in Vollzeit in dieser Funktion tätig. Seit dem Jahr 2000 war die Neo-Pensionistin, die in ihrer Heimatgemeinde Lengenfeld das Amt einer SPÖ-Gemeinderätin bekleidet, in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten NÖ im Krankenhausreferat und seit 2006 außerdem bei der NÖ GÖD im Frauenreferat aktiv. Zusätzlich engagierte sie sich im Haus stark für kulturelle und sportliche Aktivitäten.

Der Kaufmännische Direktor des UK Krems, Roman Semler, würdigte anlässlich des Abschieds Susanne Gamper als „stets gut gelaunte, positive und lösungsorientierte Kollegin“.