Mehr Platz für Medizin an Karl Landsteiner Universität. Karl Landsteiner Universität stockt Studienplätze bis 2026 kräftig auf, sieht aber weitere Maßnahmen erforderlich. 25 Absolventen bekamen „Dr. med. univ.“-Titel verliehen.

Von Johannes Mayerhofer. Erstellt am 24. September 2019 (04:55)
NLK/Günter Filzwieser

Die Karl Landsteiner Universität wird die Anzahl ihrer Medizin-Studienplätze in den kommenden sieben Jahren von 400 auf 600 erhöhen. Mit dieser Maßnahme will man dem Ärztemangel entgegenwirken.

Die Erhöhung stellt die KLU vor allem vor Platzprobleme, weshalb sie schrittweise erfolgt. „Dieses Jahr wurden die Studienplätze um zehn auf 80 erhöht. In einem Jahr folgen 20 weitere“, heißt es bei der KLU. Bis 2023 ist der Bau eines weiteren Gebäudes am Campus Krems geplant. Es soll auch vom IMC und der Donauuniversität genutzt werden.

Die Zahl ausländischer Studierender liegt an der KLU bei 18 Prozent. Kontingente oder Beschränkungen für diese gibt es an der KLU nicht, auch nicht für die zusätzlich geplanten Plätze. Doch auch österreichische Ärzte zieht es häufig ins Ausland.

Daher betont die KLU: „Neben einer höheren Anzahl an Plätzen wird es auch notwendig sein, gewisse Fächer und vor allem im ländlichen Bereich die Niederlassung attraktiver zu machen.“

Erst Mitte September wurde 25 KLU-Absolventen der Titel „Dr. med. univ.“ verliehen. Diese hatten die jeweils dreijährigen Bachelor- und Masterstudien „Humanmedizin“ erfolgreich absolviert.

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