Österreichhallen: Erste Impfungen verabreicht. Das Landes-Impfzentrum in Krems nahm am Donnerstag den Betrieb auf. Impfkoordinator Wolfgang Wiesinger resümiert positiv, ruft aber dazu auf, nur mit zugewiesenem Termin zur Vakzinierung zu kommen.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 23. April 2021 (10:33)

Der Startschuss für das Landes-Impfzentrum in den Kremser Österreichhallen ist gefallen. Am Donnerstag wurden zwischen 14 und 20 Uhr die ersten Dosen verabreicht. Wie viele genau, teilte der lokale Impfkoordinator Wolfgang Wiesinger auf Nachfrage zwar nicht mit, erklärte aber, dass das Ziel von 120 Impfungen pro Stunde ziemlich genau erreicht worden sei. Dementsprechend positiv fällt das Resümee des Rot-Kreuz-Mannes aus: "Der erste Impftag ist gut verlaufen, alle die gekommen sind, haben eine Impfung erhalten."

Manche zu früh, andere ohne Termin

Kleiner Wermutstropfen: "Viele sind zu früh gekommen, da kommt es dann zu Wartezeiten", erzählt Wiesinger, der die Impflinge aufruft, pünktlich zum bei der Anmeldung zugewiesenen Termin zu erscheinen. Darüber hinaus mussten einige Personen, die ohne Termin gekommen waren, zurückgeschickt werden. Wiesinger verweist diesbezüglich einmal mehr auf die erforderliche Anmeldung im Web-Portal www.impfung.at des Notrufs Niederösterreich.

Biontech/Pfizer kam zum Einsatz

Geimpft wurde am Donnerstag nur mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. Wer rechtzeitig kam, konnte laut Wiesinger nach maximal einer halben Stunde die Österreichhallen wieder verlassen. Dafür sorgt ein schlanker, fixer Ablauf: Nach der Registrierung folgt das Arztgespräch und die Impfung, während die die Daten elektronisch erfasst werden, warten die Impflinge in einem Aufenthaltsbereich. 

Sechs Impftage pro Woche im Vollausbau

In der kommenden Woche öffnen die vier Impflinien in den Österreichhallen wieder für einen Tag. Der weitere Verlauf hänge von der Menge vorhandener Vakzine ab, so Wiesinger. Im Vollausbau soll in Krems jedenfalls bis August an sechs Tagen pro Woche geimpft werden.