Führungsduo bei Bürgermeisterwahl bestätigt. Brustbauer/Svejda machen in Mautern weiter. Hohe Zustimmung auch für Stadträte. Nur beim Prüfungsausschuss „spießte“ es sich.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 27. Februar 2020 (03:44)
Lenken bis 2025 die Geschicke der Stadtgemeinde Mautern: Vizebürgermeister Thomas Svejda und Bürgermeister Heinrich Brustbauer (vorne, von links) mit den Stadträten Karl Schöller (SPÖ), Friedrich Hutter, Heidi Achleitner und Gregor Mayer (alle ÖVP, von links).
Martin Kalchhauser

20 von 23 abgegebenen Stimmen entfielen bei der Bürgermeisterwahl auf den Amtsinhaber Heinrich Brustbauer (ÖVP), Vize Thomas Svejda erhielt sogar 21.

Klarheit gab es auch bei der Kür der Stadträte, von denen nun mit Karl Schöller die SPÖ einen stellt. Von ÖVP-Seite sind Heidrun Achleitner, Friedrich Hutter und Gregor Mayer im Stadtsenat vertreten.

Ein wenig spießte es sich bei der Wahl des Prüfungsausschusses. Dort gaben ÖVP und SPÖ (auf Betreiben letzterer) je einen der sieben Sitze freiwillig an die Opposition ab. So werden dort mit Anton Brustbauer (FPÖ) und Stephan Gruber (Mautern anders) auch die beiden Mini-Fraktionen vertreten sein.

Während SPÖ-Mann Mathias Meissner die Wahl zum Vorsitzenden mit vier der sieben Stimmen knapp schaffte, musste Stellvertreter Christoph Horaszek (ÖVP) in die Stichwahl. Im zweiten Anlauf klappte es aber. Weiters im Gremium: Martin Hofbauer, Christian Sühs und Renate Matous (alle ÖVP).

Das neue Stärke-Verhältnis im Mauterner Gemeinderat: ÖVP 15 (+/–0), SPÖ 5 (+2), Mautern anders 2 (–1), FPÖ 1 (–1).

Gleiche Namen, verschiedene Fraktionen: Bei der Sitzung des Gemeinderats kamen Anton Brustbauer (FPÖ, links) und der später wiedergewählte ÖVP-Stadtchef Heinrich Brustbauer kurz nebeneinander zu sitzen.
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Gleich zweimal vergessen wurde der später wiedergewählte Stadtchef Heinrich Brustbauer bei der Sitzung von Altersvorsitzender Gabriele Swoboda-Dönz – zuerst bei der Angelobung aller Mandatare in alphabetischer Reihenfolge, dann nochmals beim namentlichen Aufruf zur Bürgermeisterwahl. Aber: Ende gut, alles gut.

Neben Bürgermeister Heinrich Brustbauer (ÖVP) ist auch der blaue Mandatar Anton Brustbauer (FPÖ) – wenn auch nur mehr als „Solist“ – weiter im Stadtparlament vertreten. Bei der ersten Sitzung kamen die beiden zufällig nebeneinander zu sitzen. Körperlich waren sie einander da sehr nah – ideologisch trennt sie aber doch weiterhin einiges …