Langenloiser Grüne: Ideen für den Klimawandel. Langenloiser Grüne präsentierten Vorschläge, was man in der Weinstadt für den Klimaschutz tun kann.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 13. September 2019 (05:29)
Gerti Schopf
Stephan Grasl, Anita Stamberger-Chabek und Brigitte Reiter präsentierten im Liubisa ihre Pläne für den Klimaschutz.

Die Grünen gehen mit dem Hauptthema Klimaschutz in den Nationalratswahlkampf. Das macht sich auch in Langenlois bemerkbar, wo die fünf Mandatare während der jüngsten Gemeinderatssitzung eine überparteiliche Arbeitsgruppe angeregt haben, wie die Weinstadt die Anpassung an den Klimawandel schaffen kann.

Jetzt präsentierte das Quintett erste Vorschläge. „Uns geht es um Wasserspeicherung und ein kluges Regenwassermanagement bei Privathäusern, genauso wie auf Plätzen und entlang der Straßen“, teilen die Grünen per Aussendung mit. Es gehe um das Erzielen von Kühleffekten für Plätze wie den Holzplatz, ermöglicht durch einen deutlich höheren Anteil an Bäumen und Grünstreifen im Stadtbild. Für jeden Quadratmeter versiegelter Fläche solle an anderer Stelle der Boden wieder entsiegelt werden.

Wichtig sei in dem Plan das Zusammenspiel mit der Bevölkerung: „Wenn wir zum Beispiel wollen, dass die Loisbach-Ufer in Zukunft zur längsten Blumenwiese von Langenlois werden, dann muss man die Bevölkerung auch darüber informieren“, sagt Umweltstadträtin Brigitte Reiter.