Coronafälle: Langenloiser Rathaus im Notbetrieb. Parteienverkehr wegen vier positiver Fälle eingestellt. Indes über 2.000 Menschen in Ö-Hallen geimpft.

Von Franz Aschauer und Martin Kalchhauser. Erstellt am 11. Mai 2021 (16:26)

Seit mehreren Wochen bringt die NÖN Woche für Woche eine vollständige Übersicht über die Teststraßen im Bezirk. Immer wieder werden die Öffnungszeiten geringfügig dem Bedarf entsprechend angepasst. Die Aufstellung im untenstehenden PDF berücksichtigt die uns bekannt gegebenen Uhrzeiten und auch den Donnerstag-Feiertag (13. Mai) in dieser Woche:

kre19corona-testzeiten.pdf (pdf)

Sicher ist sicher – mit diesem Motto fährt die Neue Mittelschule Langenlois seit Langem gut. Seit 26. April dürfen alle Schüler wieder in ihren Klassen unterrichtet werden – die Volks- und Sonderschulen im normalen Präsenzunterricht, in der Mittelschule gibt es derzeit den schon gewohnten „Schichtbetrieb“.

Einen neuen Versuch startete man in den Mittelschulen am 3. und 5. Mai mit einem PCR-Gurgeltest, der über den NÖ Zivilschutzverband organisiert wurde. Insgesamt haben sich dazu freiwillig 163 Schüler und Lehrer in der NMS Lan gen lois zur Verfügung gestellt.

Zugleich gibt es auch deutlich unerfreulichere Nachrichten aus der Weinstadt. Der Parteienverkehr im Rathaus ist nach dem Auftreten vier positiver Corona-Fälle seit Montag, 10. Mai, ausgesetzt. Bürgermeister Harald Leopold (ÖVP) informierte die Bevölkerung via Facebook-Posting.

Die vier betroffenen Mitarbeiter, allesamt junges, noch ungeimpftes Personal, leiden unter Symptomen ähnlich wie bei einem grippalen Infekt. In das Gemeindeamt gekommen sein dürfte das Virus über eine Mitarbeiterin, die im Zusammenhang mit Infektionsfällen in der Volksschule Langenlois steht, wo mittlerweile zwei Klassen in Quarantäne sind.

6 von normalerweise 18 Bediensteten halten nun den „Notbetrieb“, wie es Leopold formuliert, im Rathaus aufrecht. „Dringende Anliegen der Bürger können per Mail oder telefonisch bearbeitet werden, aber bei allem, was den Bau betrifft, da haben wir momentan ein echtes Problem“, so der Bürgermeister, der davon ausgeht, dass übernächste Woche wieder Normalbetrieb herrscht.

Richtig in die Gänge kommt indes das Landesimpfzentrum in Krems. Bis Ende vergangener Woche konnten bereits über 2.000 Impfdosen verabreicht werden – allesamt vom deutsch-amerikanischen Hersteller Biontech/Pfizer.

In der laufenden Woche haben die vier Impflinien wegen der ausreichend verfügbaren Vakzine erstmals dreimal pro Woche geöffnet, nach Pfingsten soll der Vollausbau mit sechs wöchentlichen Impftagen erreicht werden. Das bestätigt Stefan Ettenauer, der neue lokale Impfkoordinator. Der 30-jährige Rot-Kreuz-Mann übernimmt von Wolfgang Wiesinger, der sich fortan wieder um die Aus- und Fortbildung beim Roten Kreuz kümmert.

kre19corona-zahlen.pdf (pdf)