„Größte Hämmer“ wurden prämiert. In der Alten Schmiede wurde wieder die Hämmertrophäe vergeben

Von Christian Leneis. Erstellt am 08. September 2019 (12:26)

Wenn die Alte Schmiede in der Kamptalmetropole Schönberg zum „Weinkulinarium Große Hämmer“ einlädt, dann wissen immer mehr Menschen, dass hier nicht nur gutes Essen, sondern auch beste Weine kredenzt werden. Acht Winzer gingen bei der diesjährigen Reserve Verkostung Große Hämmer am vergangenen Samstag ins Finale.

Acht Winzer im Finale

Die sechs Grünen Veltliner, drei Rieslinge und drei Süßweine von Maximilian Aichinger, Gerhard Deim, Reinhard Eisenbock, Matthias Hager, Oskar Hager, Franz Leopold, Wolfgang Riedlmayer und Karin Leopold wurden vorab von einer Achtköpfigen Fachjury aus Sommeliers, Gastronomen und Weinjournalisten entschieden. Zum feinen Viergängigen Menü der Weinstube Aichinger konnten die Gäste die zwölf Finalweine bewerten. Mit seiner pointierten Moderation führte „Weinpapst!“ Bernulf Bruckner durch den Abend.

Die Sieger

Letztendlich wurde die Hämmertrophäe  an die drei besten Weine der Vinothek Alte Schmiede vergeben. Es waren dies ein 2018 Ried Kalvarienberg Grüner Veltliner vom Weingut Gerhard Deim in Schönberg, das auch schon eine Bestbewertung von fünf Gläsern (95 bis 100 Punkte) im „wein.pur Guide“ erhalten hat. Es ist ein Kamptal DAC Riedenwein, 14,5 % Alk., trocken. Der 2018 Grüner Veltliner Alte Reben vom Weingut Reinhard Eisenbock in Schönberg (Kamptal DAC Reserve, 14 % Alk, 5,6g Restz., 5,1g Säure) wurde genauso prämiert wie der 2018 Grüner Veltliner Löss vom Weingut Franz Leopold in Schönberg, ein Kamptal DAC Reserve, 14,3 % Alk., 2,7g Restzucker, 4,3g Säure. Einen Sonderpreis für Süßweine erhielt auch noch das Weingut Oskar Hager aus  Mollands für den 2017 Riesling Eiswein.