Marillenblüte: Wachau wurde zu Ostern gestürmt. Hunderte Ausflügler besuchten zu Ostern das Weltkulturerbe. Polizei kontrollierte.

Von Franz Aschauer. Erstellt am 06. April 2021 (16:01)
Die Marillenblüte entzückte am Osterwochenende nicht nur unser Fotomädchen Tamara.
Aschauer, Aschauer

Die Marillenblüte präsentierte sich in der Wachau am Osterwochenende in ihrer vollen Pracht. Unzählige Ausflügler unterbrachen die „Osterruhe“ und begaben sich ins Weltkulturerbe, um durch die Marillengärten zu spazieren.

Besonders bei angenehmen 15 bis 20 Grad am Montag drängten sich Autos mit Kennzeichen aus vielen verschiedenen Bezirken und teilweise anderen Bundesländern durch die Wachau.

Polizei musste in Angern und Dürnstein eingreifen

Ein Vorgang, der grundsätzlich kein Problem darstellt. Die Besichtigung der Marillenblüte fällt als körperliche und geistige Erholung unter die Ausnahmen der Lockdown-Ausgangsbeschränkungen.

Beanstandungen hatte die Polizei, die den Streifendienst ob des erwartbaren Gästeansturms verstärkte, dann aber trotzdem einige. Weniger wegen der Nicht-Einhaltung von Abstandsregeln als vielmehr widerrechtlich abgestellten Fahrzeugen.

Eingegriffen hat die Exekutive etwa in Angern und Dürnstein. Bezirkspolizeikommandant Manfred Matousovsky betont jedoch, dass das Osterwochenende „ohne akute Zwischenfälle“ zu Ende gegangen sei. Der Auftrag, mit Fingerspitzengefühl vorzugehen, sei „sehr gut umgesetzt“ worden.