Linienbus-Fahrgäste in Gneixendorf erneut „vergessen“. Gneixendorfer erlebten Neuauflage der Probleme. VOR entschuldigt sich für Fehler.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 28. August 2019 (10:50)
Karikatur: Hans Schönthaller
Karikatur: Hans Schönthaller

Wie von der NÖN berichtet ( siehe auch hie r), hatte es vor rund drei Wochen durch die Sperre der Ortsdurchfahrt des Stadtteils Gneixendorf massive Probleme mit den Busverbindungen gegeben. Jetzt kam es zur Neuauflage der Ärgernisse.

Einige Linien waren damals die Strecke nicht gefahren, verhinderte Fahrgäste mussten auf Taxis oder Hilfe von Freunden zurückgreifen. Anfang August schien das Problem beseitigt. Doch in der Vorwoche kam es wieder zu Ausfällen. Erneut warteten Kunden vergeblich auf einzelne Busse der Kurse Richtung Krems. Kurioserweise funktionierte der Fahrgastverkehr in die andere Richtung meistens völlig problemlos.

Verkehrsverbund gibt Fehler offen zu

Auf Nachfrage beim Betreiber der Linien, dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR), gestand man dort massive Probleme ein. VOR-Sprecher Georg Huemer ließ uns per Mail wissen:

„Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass eine mobilitätseingeschränkte Person hier auf eine verlässliche Öffi-Verbindung angewiesen ist, war es uns ein besonderes Anliegen, eine entsprechende Lösung zu finden. Leider mussten wir nach Recherchen der NÖN feststellen, dass die Umsetzung unseres Fahrplanes durch eines unserer Vertragsunternehmen mangelhaft war, sodass keine verlässliche Verbindung gegeben war.“ Es folgten „sehr intensiv geführte Gespräche mit den Vertragspartnern“.

„Wir sind nun sehr zuversichtlich, dass bis zum Ende der Baustellentätigkeit verlässlich die Verbindungen wie geplant zur Verfügung stehen“, rät Huemer, Probleme sofort an 0800/222324 oder kundenservice@vor.at zu melden.

Die Chance, dass die Verbindungen jetzt klappen, ist groß. Bis zum Ende der Bauarbeiten im Bereich der Gneixendorfer Hauptstraße sind es nur mehr wenige Tage.