Rekord: 3.600 Enten auf der Krems im Rennen. Ein Highlight im Vereinsjahr war auch heuer das Entenrennen des SV Cardea Rehberg auf dem Kremsfluss. Erneut wurdedie Zahl des Vorjahres übertroffen, und bei herrlichem Wetter nützten auch viele Gäste die Gelegenheit, den Sportverein beim Mittagstisch zu unterstützen. Ein "Legendenmatch" rundete den tollen Tag ab.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 17. August 2019 (10:09)

Erfolg durch tolle Teamleistung

Es war wieder eine beachtenswerte Teamleistung, die die Rehberger Sportler bei Kaiserwetter hinlegten. Von den Funktionären über die Spieler aller Altergruppen bis zu Angehörigen leisteten viele wertvolle Beiträge zum Gelingen des Feiertags - und sogar der Wettergott spielte mit.

3.600 Enten - so viele wie nie

Stadtchef und SV-Präsident Reinhard Resch gab mit einer Fahne auf der Imbacher Kremsbrücke das Startzeichen, und Andreas Hagmann kippte mit dem Bagger mit einer speziell adaptierten Schaufel 3.600 Renn-Enten in die Krems. Schon zuvor waren als Gag zwei spezielle Gummitiere auf die Reise Richtung Rechperg-Stadion geschickt worden: "Franz" (eine Ente im Kaiser-Stil) und seine "Sissi" bekamen einige hundert Meter Vorsprung, verspielten diesen aber bei diversen Hindernissen wie starkem Uferbewuchs und den beiden Wehranlagen, die gemeistert werden mussten.

Siegerzeit war 25:33 Minuten

Zahlreiche Schaulustige begleiteten die "gelbe Wolke" auf dem Wasser, die sich rasch in die Länge zog. Exakt 25 Minuten und 33 Sekunden brauchte die schnellste Ente, die auf Höhe des Sportplatzes aus dem Wasser geholt wurde. Sie trug die Startnummer 387 und gehörte dem Rehberger Metadynea-Manager Christian Köhldorfer. Er durfte sich später über den Hauptpreis, ein E-Bike im Wert von rund 3.000 Euro freuen.

Letzte Ente brachte Trostpreis

Beim "Fischen" der Enten war übrigens neben anderen Helfern aus den Jugendmannschaften SV-Kapitän Jürgen Hagmann aktiv. Er ist begeisterter Hobbyfischer mit internationaler Erfahrung. Ihm standen Alfred Richter und Jürgen Kreitner zur Seite. Kommentiert wurde das Geschehen im Ziel ebenso wie die spätere Übergabe der Preise durch Obmann Paul Punzet durch Ernst Schicklgruber. Einen Trostpreis gab es übrigens auch für die "Nachtzügler-Ente", die mit Nummer 440 mit kräftiger Verspätung den Weg ins Netz am Ziel fand.

Über 50 wertvolle Sachpreise

Nachdem mehr als 50 teils wertvolle Preise - neben dem E-Bike für den Sieger gab es unter anderem einen E-Scooter, ein Flachbildschirm-TV-Gerät, Spielkonsolen, Handys sowie unzählige Gutscheine der Kremser Gastronomie - an die Teilnehmer des Entenrennens gegangen waren, kam es zum Publikums-Elferschießen, bei dem Elias Felsner, der Tormann der U14-Mannschaft siegte.

7:7-Remis im "Legendenmatch"

Das „Legendenspiel“ Rehberg Blau gegen Rehberg Weiß (in Anspielung auf die Clubfarben Blau-Weiß, Anm.) brachte nach hartem Kampf ein gerechtes Remis mit dem Endstand 7:7 (4:2). Bei Rehberg Blau waren Karl Leopold; Alfred Richter, Matthias Bauer, Heinz Hagen, Martin Perr, Thomas Neuwirth, Jürgen Hagmann, Thomas Steindl, Peter Hammer, Christian König, Stefan Schierhuber und Stefan Holzmüller eingelaufen:

Erlös kommt Jugendarbeit zugute 

Die ebenbürtige Mannschaft Rehberg Weiß bildeten Andreas Granitzer; Michael Kargl, Dario Campara,
Dominik Aschauer, Patrick Klaffl, Matthias Maurer, Ferdinand Stephani, Thomas Erlacher, Markus Marous, Stefan Krammer, Patrick Florreither und Christopher Mang. Am größten war die Freude über den gelungenen Tag aber bei den Jugendbetreuern des SV Cardea Rehberg. Denn deren wertvolle Nachwuchsarbeit kommt der Erlös der Veranstaltung zugute.