Flächen für die Sprayer. Ich hoffe, dem jungen Mann wird nicht allzu sehr auf die Zehen gestiegen wegen der paar Graffitis.

Erstellt am 22. August 2019 (10:39)

Natürlich wollen sich junge Menschen verwirklichen. Sprayen ist natürlich reizvoll, vor allem, weil Streetart mittlerweile ja auch eine international anerkannte Kunstform ist und die „Schmierer“ vergangener Jahre längst in den bekanntesten Museen der Welt hängen.

Natürlich kann man seine Werke nicht überall hinterlassen. Aber „Schaden“, soweit man davon sprechen kann, wenn zum Beispiel ein Transformatorhäuschen besprüht wird, ist wohl eher ein virtueller als ein tatsächlicher Schaden. Es gibt in den Gemeinden wesentlich dringlichere visuelle „Problemstellen“, vor allem aufgrund der teilweise sehr unsensiblen Ortsbildgestaltung und schwachen Architektur.

Mein Vorschlag dazu wäre, ein paar Flächen zu schaffen, wo sich die jungen „Künstler“ ungestraft verwirklichen können. Es muss ja nicht gleich alles bestraft werden.

Albert Winkler, Tullnerbach

Über den Artikel „Polizei schnappt Sprayer“ in der Woche 33.