Schremser Bahn und Straßenspange . In der „gerade anlaufenden strategischen Prüfung“ sollen der Bahnausbau sowie der Straßenbau gemeinsam geplant werden.

Erstellt am 22. August 2019 (11:48)
User, TINA-TEN

Verfolgt man die bisherige Strategie des Landes NÖ weiter und baut die beiden Straßen-Hauptachsen so aus, dass sie durch keine Orte mehr führen, so könnte es wirklich Synergien mit dem Bahnausbau geben. Vor allem im Bereich Schrems bis Göpfritz gibt es einige Passagen die sich anbieten. Das wäre eine Variante, die im Zuge der strategischen Prüfung zu hinterfragen wäre.

Denn Autobahnbau plus weiterer Ausbau beider Hauptachsen wird wohl kaum zur Umsetzung gelangen. Leider gibt es bisher immer noch keine offiziellen Aussagen, welche Ausbaumaßanhmen in der strategischen Prüfung überhaupt verglichen bzw. überlegt werden. Zwichen den Zeilen kann jedoch herausgelesen werden, dass ein einspuriger Minimalausbau der FJB mit einem 4-spurigen Autobahnausbau „verglichen“ werden soll…..

Schluss mit dem Durchzugsverkehr!

Die Menschen in den Ortschaften Vitis und vor allem Gr. Rupprechts sowie Langschwarza leiden mittlerweile schon massiv unter dem Durchzugsverkehr. Hier bietet die Schremser FJB-Spange eine große Chance. Wie beim Allentsteiger Knie könnten bei der Planung einer neuen Schienentrasse auch die Umfahrungen dieser Orte mitgeplant oder gleich mitgebaut werden. Es wären auf jeden Fall Millionen an Steuergeld schon in der Planung zu sparen!

Besser ein paar Umfahrungen als eine Transitschneise durch das Waldviertel

In Zusammenhang mit den Ausbaumaßanhmen an der FJB wird regelmäßig erwähnt, dass diese bei der „strategischen Prüfung“ gemeinsam mit dem Staßenausbau (vor allem Transitschneise Europaspange) zu prüfen sei. Aus unserer Sicht ist es für BahnpendlerInnen komplett irrelevant, ob die LKWs schneller fahren oder langsamer. Oder musste in den letzten 30 Jahren bei jeder neuen Ortsumfahrung überprüft werden, wie sich diese auf die Fahrzeit der FJB auswirkt? Relevant ist für die BahnfarhrerInnen einzig eine lange überfällige Fahrzeitverkürzung auf der Bahn und der Komfort der Reisezeit und sonst nichts. Nichts desto trotz könnte man im Zuge dieser Prüfung überlegen, ob die vom Durchzugsverkehr belasteten „Orte an der Bundesstraße“ entlang der FJB-Trasse hier ebenfalls von gemeinsamen Ausbauten profitieren können.

Umfahrung von Vitis bis Schrems

Wir fordern einen Vollausbau der FJB! Gleichzeitig sollte die bisherige Strategie des Ausbaues der beiden Straßenhauptachsen beibehalten werden. Hier könnten im Zuge des FJB Ausbaues einige Ortsumfahrungen im oberen Waldviertel nachgezogen werden. Damit könnte man den Durchzugsverkehr aus diesen Orten umleiten und die Menschen entlasten. Im Falle der Strecke von Vitis bis Schrems könnte es gut funktionieren – siehe Grafik. Entlasten wir die Menschen in den Orten durch Umfahrungen (https://www.noen.at/gmuend/fixe-radarboxen-gefordert-autobahnraser-im-dorf-die-wut-waechst-schrems-raser-verkehrssicherheit-karl-harrer-bh-gmuend-150677118) und halten wir gleichzeitig den internationalen Schwerverkehr von unserer Region fern.

JA zum Vollausbau der FJB und zu Ortsumfahrungen – NEIN zur internationalen Transitschneise Europaspange.

Denken wir nach vorne – damit wir schneller oben sind, hier verbleiben und nicht abwandern müssen. Für die Zukunft unserer Kinder, Kindeskinder, Umwelt/Natur, Region und Wirtschaft!

Eure Initiative Pro FJB!