Bezirk Lilienfeld: Wenige Termine brachten viel Geld. Für Arbeitnehmer im Bezirk wurden 216.282 Euro Steuergutschrift erreicht.

Von Markus Zauner. Erstellt am 12. Mai 2021 (03:57)
Das AK-Team um Bezirksstellenleiter Burkhard Eberl (r.), seinem Stellvertreter Jürgen Eder (l.) und Marita Kalteis freut sich über die erfolgreiche Bilanz der Steuersparwoche.
Marita Kalteis, Marita Kalteis

FFP2-Maske, Plexiglaswand und Covid-Tests: Unter strengsten Corona-Vorkehrungen ging die AK Niederösterreich-Steuersparwoche in der AK-Bezirksstelle über die Bühne. Dabei wurden exakt 216.282 Euro Steuergutschrift für die Arbeitnehmer erreicht. Und das, obwohl die Termine wegen der Pandemie stark reduziert werden mussten. Diesmal konnten die AK-Experten im Bezirk „nur“ 186 Teilnehmer persönlich beraten und 264 Veranlagungen durchführen. Üblich sind in Normalzeiten 300 bis 350 Termine.

Mann bekam mit AK-Hilfe über 6.700 Euro retour

Ein Dienstnehmer aus dem Bezirk erhielt vom Finanzamt 6.718 Euro zurück. „Der Herr ist Pendler und Alleinverdiener mit vier Kindern und hat einen Familienbonus Plus sowie einen Mehrkinderzuschlag für seine Kinder beantragt. Mit Hilfe der Steuerexperten der AK Niederösterreich holte sich der Betroffene zu viel bezahlte Lohnsteuer zurück“, erklärt AK-Bezirksstellenleiter Burkhard Eberl.

Für Mitglieder, bei denen wegen der Covid-Maßnahmen kein persönlicher Termin möglich ist, bietet die erweiterte telefonische Beratung übrigens Hilfe bei der Arbeitnehmerveranlagung.

Auch kleinere Gutschriften sollte man sich vom Finanzamt zurückholen, empfiehlt die AK. „Insbesondere jene ArbeitnehmerInnen, die keine Lohnsteuer, jedoch Sozialversicherungsbeiträge zahlen, können sich bei der Arbeitnehmerveranlagung die Negativsteuer zurückholen. Dies kann fünf Jahre rückwirkend durchgeführt werden“, heißt es. Weitere Informationen auf noe.arbeiterkammer.at