Känguru-Jagd nahm Happy End: „Johann“ wurde eingefangen. Kameltheater-Chef Herbert Eder kann erleichtert aufatmen: Sein entlaufener Wallaby „Johann“ wurde eingefangen, wie er gegenüber der NÖN bestätigte.

Von Gila Wohlmann und Redaktion noen.at. Update am 15. August 2019 (12:19)
Brigitte Goldhahn
Känguru „Johann“ war vor genau einer Woche im Wällischgraben gesichtet worden.

Das in der Vorwoche aus dem Weißen Zoo in Kernhof in St. Aegyd am Neuwalde ausgebüxte Känguru "Johann" ist Donnerstagfrüh im Bezirk Lilienfeld eingefangen worden. Das Tier wurde zwölf Kilometer entfernt in Hohenberg entdeckt, berichtete Zoo-Chef Herbert Eder. Co-Zoo-Direktor Rainer Zöchling habe "Johann" schließlich mit Fangnetzen eingefangen. Dem Tier gehe es gut, freute sich Eder.

"Johann" habe bereits Leckerlis und Karotten bekommen. Das Känguru befinde sich bereits wieder im Weißen Zoo und werde sich am Donnerstag noch erholen. "'Johann' ist ab morgen wieder für Besucher zu sehen", kündigte Eder an.

Der etwa eineinhalbjährige Bock war in der Vorwoche in der Nacht auf Donnerstag aus seinem Gehege entkommen. In den Tagen darauf war das Känguru immer wieder in der Region gesichtet worden, auch mit einer Drohne wurde nach ihm gesucht. Schließlich wurde das Tier mittels Fangnetzen erwischt.

"Johann" ist nicht das einzige Känguru, das zuletzt in Niederösterreich ausgebüxt ist. Sein Artgenosse "Pauli" war am Montagabend aus einem privaten Gehege in Wang (Bezirk Scheibbs) entwischt.