Sebastian Mucha: „Kann bis heute keine Noten lesen“. Auf dem beachtlichen zweiten Platz landete Sebastian Mucha aus St. Aegyd im Finale.

Von Gila Wohlmann. Erstellt am 18. Februar 2020 (03:24)
Sebastian Mucha veröffentlicht Eigenkompositionen.
privat

Er hat bislang als einziger aus dem Bezirk Lilienfeld Platz zwei des Landesfinales von „Die NÖN sucht das größte Talent“ geschafft: Sebastian Mucha, 23 Jahre, aus St. Aegyd.

2018 überzeugte er beim Casting mit dem Song „Stop and Stare“ von seiner Lieblingsband „One Republic“. Dabei hat er sich selbst auf der Gitarre begleitet. „Gesungen habe ich schon von klein auf“, erinnert er sich. Mit 13 Jahren hat er sich dann die Gitarre seiner Oma oder Mutter genommen und begonnen, zu spielen. Ohne Unterricht. Ohne Notenkenntnis.

Beim Landesfinale überzeugte er dann mit dem Lied „Sanctuary“ der Gruppe „Welshley arms“ und wurde Zweiter. Heute hat er einen Instagram-Account, wo er immer wieder auch Eigenkompositionen veröffentlicht. Auch auf einer Hochzeit hat er vor einiger Zeit gespielt. Sonst bleibt die Musik sein großes Hobby als Ausgleich zu seiner fast abgeschlossenen Polizeiausbildung. „Ich kann bis heute keine Noten lesen“, lacht er.