Kaufen und gewinnen: Stärkung der Wirtschaft als Ziel. ÖVP Hainfeld und Stadtmarketingverein „Wir Hainfelder“ wollen mit einem neuen Gewinnspiel die Kaufkraft im Ort stärken und so Arbeitsplätze in der Region sichern.

Von Büro Lilienfeld. Erstellt am 05. März 2021 (08:22)
Entspanntes Shoppen gibt es, den Abstandsregeln und der Maskenpflicht geschuldet, nach wie vor nicht, wenngleich viele Geschäfte seit Dienstag wieder offen haben dürfen.
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Gerade in Corona-Zeiten haben es die Hainfelder Betriebe so schwer wie noch nie. Lockdowns mit verbundenen Sperren mancher Branchen brachten massive Umsatzeinbrüche. Auch die Bürger müssen sparen, die Kaufkraft sinkt zum Teil, manche greifen gezwungenermaßen auf Diskonter- statt Qualitätsprodukte zurück. Hainfeld ist aber als Einkaufsstadt im Gölsental bekannt und möchte dies trotz herausfordernder Bedingungen weiter bleiben.

Findige Ideen zur Stärkung der Einkaufskraft im Ort sind daher nötig. Eine davon kam von VP-Gemeinderätin Genovefa Scheibenreiter. Unter dem Motto „Wir halten jetzt zusammen. Kauf‘ ein in Hainfeld und gewinne!“ hat sie mit den ÖVP-Kollegen, dem Stadtmarketingverein „Wir Hainfelder“ und seinen Mitgliedsbetrieben ein Gewinnspiel initiiert. „Bei jedem Einkauf in einem der Mitgliedsbetriebe erhält man eine Gewinnspielkarte“, erklärt ÖVP-Stadtparteiobmann Christian Köberl. Wer also an einem Tag in mehreren Geschäften shoppen geht, erhält pro Einkauf eine Gewinnspielkarte. Die ausgefüllten Karten sind im Briefkasten beim ÖVP-Parteilokal einzuwerfen. Die Rechnungsbelege sind aber aufzuheben. Die Ziehungen erfolgen im März, April, Mai und Juni, jeweils am Monatsende. Auf die Gewinner warten Hainfelder-Einkaufsmünzen im Wert von 50, 30 und 20 Euro. Die Aktion gilt in allen Mitgliedsbetrieben, auch in den Lebensmittelmärkten Spar und ADEG Reithofer sowie bei den Gastronomen.

„Jeder Arbeitsplatz, den wir im Ort halten können, steigert die Kaufkraft im Ort“, merkt „Wir-Hainfelder“-Obmann Gerd Novacek dazu an. Wer im Ort kaufe, sichere auch Arbeitsplätze. Die Aktion läuft seit 1. März. „Eine tolle Idee zur Stärkung der heimischen Wirtschaft“, lobte Wirtschaftsbundobmann Markus Leopold die Initiative.