ServusTV drehte am Berg. Den Hüttenbetrieb auf der Julius-Seitner-Hütte nimmt Regisseur Peter Rautek unter die Lupe.

Von Markus Zauner. Erstellt am 22. September 2019 (03:32)
Schwaiger
Thomas Krösbacher (3. v. r.) stand mit seiner Mutter vor der Kamera, im Bild mit Regisseur Peter Rautek (2. v. l.) samt Filmteam.

Wer wissen will, wie Tiroler Speckknödel hoch oben am Berg zubereitet werden, den klärt ServusTV auf. Das Team rund um Regisseur Peter Rautek drehte letzte Woche für „Heimatleuchten“ auf der Julius-Seitner-Hütte am Eisenstein in Türnitz, wo Hüttenwirt Thomas Krösbacher im Rahmen einer Besichtigung des Betriebes ebendieses Gericht aus dem Hut zauberte.

„Es war mein erster Fernsehauftritt und alles recht entspannt“ schildert Krösbacher (49), der die Julius-Seitner-Hütte seit Mai 2016 bewirtschaftet. Normalerweise sei er eine „One-Man-Show“, erzählt der Hüttenwirt, ein gebürtiger Tiroler. Weil er sich beim Holzhacken in den Daumen gehackt hat, greift ihm aktuell seine Mutter unter die Arme. Sie kommt damit wie ihr Sohn in „Heimatleuchten“ — einen Termin für die Ausstrahlung gibt es gegenwärtig noch nicht — zu einem TV-Auftritt.

„Es war mein erster Fernsehauftritt und alles recht entspannt“

Regisseur Peter Rautek bestätigt einen problemlosen Dreh auf der Julius-Seitner-Hütte, der rund zehn Stunden in Anspruch genommen habe. Vier bis fünf Minuten wird es laut Rautek dann im Rahmen der „Heimatleuchten“-Folge auf ServusTV über die Türnitzer Hütte und deren Wirt zu sehen geben.

Großteils widmet sich der Fernsehbeitrag freilich dem benachbarten Pielachtal, wo ServusTV bereits sechs Tage unterwegs war. Da sei es naheliegend, den Eisenstein als „Hausberg des Pielachtals“ ebenso zu beleuchten, verrät der Regisseur, warum das Film-Team auch die Julius-Seitner-Hütte unter die Lupe nahm. Und wenn dort Thomas Krösbacher nicht gerade seine Gäste verwöhnt (Klassiker sind seine Kaspressknödel), macht der 49-Jährige eines, verrät Peter Rautek: „Er genießt die Ruhe und Stille.“ Oder, wie es der sympathische Hüttenwirt selber im NÖN-Gespräch beschreibt: „Ich mag auch gerne die Einsamkeit.“