Pkw-Betrug über Online-Plattform. Einen Peugeot kaufte eine Oberösterreicherin im Bezirk Melk, dieser wurde allerdings nie ausgehändigt. Opfer eines Betrügers wurde auch ein 23-jähriger Pöchlarner, er kaufte ein iPhone über Willhaben.

Von Markus Glück. Erstellt am 14. Mai 2020 (09:00)
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Eine 24-jährige Oberösterreicher wollte sich im Bezirk Melk den Traum eines eigenen Autos erfüllen. Beim Verkaufsgespräch im Raum Loosdorf wurde der Geldbetrag für den Peugeot auch an die Verkäuferin übergeben, allerdings der Pkw aus fadenscheinigen Gründen nicht ausgehändigt.

Nach einer Anzeige bei der Polizei gab die Verkäuferin an, dass sich das Fahrzeug an einem ihr unbekannten Ort in Wien befinde. Die Ermittlungen ergaben, dass die Verkäuferin vermutlich seit drei Jahren Autos auf der Verkaufsplattform Willhaben anpreist, diese aber in der Folge nicht aushändigt. Als Übergabeort wird meistens der Wohnort der Verkäuferin oder ein eigens angemietetes Firmengelände ausgewählt. 

Ebenso Opfer eines Betruges im Internet wurde ein 23-jähriger Pöchlarner. Der 23-Jährige kaufte ebenso über Willhaben ein iPhone, welches ihm aber vom Verkäufer trotz Überweisung des Geldbetrages niemals ausgehändigt wurde. Die Polizei konnte den Täter ausforschen, der sich in der Vernahme dann auch geständig zeigte und dem Opfer Schadensgutmachung leistete.