Katze von Auto erfasst: Geld für notwendige OP fehlt. Die kleine Streunerin "Nami" hat Schmerzen: der Liebling eines Reitstalles in Golling (Bezirk Melk) ist überfahren worden. Besitzer hat sie keinen, jetzt wird für sie Geld für eine Operation gesammelt.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 21. Februar 2020 (14:42)
"Nami" ist eine treue Begleiterin der Reiter in Golling.
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Kurz huschte der kleine Stubentiger über die Straße und schon war es passiert: Ein Auto erfasste die Katze und schleuderte sie auf die Straßenseite. Schwer verletzt blieb "Nami" liegen. Die einjährige Katze ist der Liebling in einem Pferdestall bei Golling und treuer Begleiter der Reiter. 

Einen richtigen Besitzer hat die rot-weiße Katze nicht. "Als wir zum Stall kamen, humpelte sie uns entgegen", erklärt Ines Baumgartner. Sofort eilte sie mit dem Stubentiger zum Tierarzt. Nach einem Röntgen dann der traurige Befund: komplizierter Beinbruch. "Eine Operation kostet rund 1.000 Euro oder mehr", seufzt sie.

Diagnose: komplizierter Beinbruch.
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Aufruf auf Facebook, Spendenbox aufgestellt

Die einjährige Katze hat keinen Besitzer.
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Doch dieses Geld haben die jungen Reiter nicht, die sich aus freien Stücken um sie kümmern. Daher hoffen sie jetzt auf Spenden von außen. "Nami liegt uns sehr am Herzen. Sie leidet und braucht, jemanden der ihr hilft", bittet sie in einem Aufruf auf Facebook.

Gesucht wird eine Organistation, die in solchen Fällen hilft oder unterstützt.

In der Firma ATI in Loosdorf steht eine Sammelbox für Nami bereit. "Jeder der möchte kann eine Spende abgeben", berichtet sie. Sie und ihre Reitkollegen hoffen, dass "Nami" bald wieder ohne Schmerzen sein kann.