Ofenloch ist wieder offiziell begehbar. Die morschen Eschen wurden gefällt, doch bei Sturm kann es zu Sperrungen kommen.

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 08. April 2020 (02:23)
Nach dem die meisten kranken Eschen aus dem Ofenloch entfernt wurden, ist es jetzt wieder geöffnet worden.
Horaczek-Gasnarek

Die Arbeiten im Naturschutzgebiet Ofenloch sind abgeschlossen und das Gebiet konnte nun offiziell freigegeben werden.

Die Gefahrenbäume, welche durch das Eschentriebsterben umzustürzen drohten, wurden im ersten Schritt gefällt. In intensiver Kooperation mit den Naturschutzbehörden und einem Biologenteam konnten die restlichen Bäume, welche die Wanderwege gefährdeten, minimal inversiv entfernt werden und bleiben als Totholz liegen. Die durch Sprengungen entstandenen Abrissflächen und Lücken werden mit der langlebigen Stieleiche, einer wichtigen Hauptbaumart in den Wäldern, aufgeforstet. „Die einzige Einschränkung ist, dass bei einer Windstärke von über 60 Kilometer pro Stunde das Ofenloch wieder vorübergehend gesperrt wird. Jedoch sofort nach Abklingen des Windes wieder geöffnet wird“, erklärt SP-Bürgermeister Thomas Vasku.

In Zeiten von Corona mahnt Vasku jedoch sich an die Ausgangsbeschränkungen der Regierung zu halten.