Überlegungen für neue Einbahn-Regel. Grüne und SPÖ kritisieren Verkehrssituation in Fürnbergstraße und Mühlweg. VP verweist auf fertiges Konzept.

Von Markus Glück. Erstellt am 18. Februar 2020 (02:23)
Die Fürnbergstraße wird gerne als
Verbindung zwischen den „Hauptstraßen“ verwendet.

Die Fürnbergstraße und der Mühlweg gelten bei vielen Autofahrern als Verbindungsstrecke zwischen den beiden „Hauptstraßen“ Abt Karl-Straße und Wiener Straße. Ein Umstand, der bei den Anrainern für wenig Freude sorgt. Immer wieder ist die Verkehrssituation Gegenstand von Diskussionen, so auch im vorangegangenen Gemeinderatswahlkampf.

Daher brachte die künftige Grünen-Stadträtin Bettina Schneck Anfang Jänner den Wunsch einer Einbahnstraßenregelung in diesem Bereich zum Ausdruck. „Viele Anrainer wünschen sich hier eine Entlastung. Zudem ist die aktuelle Situation sehr gefährlich, da der Weg auch von vielen Kindern zum Eislaufplatz oder Wachaubad genutzt wird“, meinte Schneck damals gegenüber der NÖN.

zVg

Ähnlich sieht die Sachlage SP-Stadtrat Jürgen Eder, der den künftigen Verkehrsstadtrat sowie den Ausschuss zu einer raschen Lösung des Problems auffordert. „Die Straßen sind dort nicht darauf ausgelegt, dass zwei Autos nebeneinander fahren. Zudem kämpfen die Anrainer mit dem steigenden Bus- und Lkw-Verkehr“, erklärt Eder. Er betont, dass eine 30er-Verordnung alleine nicht hilft und fordert ebenso eine Einbahnstraßenregelung (siehe Grafik): „Das Thema sollte die erste Aufgabe des neuen Verkehrsausschusses sein. Diese Gegend braucht eine Entlastung.“

Konzept wird im neuen Ausschuss präsentiert

Nachgefragt bei VP-Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann betont dieser, dass es bereits ein Konzept gebe, welches im neuen Ausschuss präsentiert werden wird und das Thema Einbahnstraßenregelung beinhalten soll: „Ich habe schon 2009 ein Konzept geschrieben, welches dann in Teilen von Weiderbauer als Verkehrsstadtrat übernommen wurde.“ Er betont aber, dass es mit einer Einbahn nicht getan sei und es Begleitmaßnahmen brauche. „Zuerst kommt das Thema in den Ausschuss, dann wird mit den Anrainern gesprochen, danach mit den Busbetreibern“, erläutert Kaufmann den weiteren Fahrplan.

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